Der junge, nationalsozialistisch geprägte Oberleutnant Wisse wird im Herbst 1942 als Verbindungsoffizier nach Stalingrad versetzt. Die deutschen Truppen haben zwar unter großen Verlusten die Stadt erobert, werden aber bereits von der Roten Armee eingekesselt. Viele der einfachen Soldaten haben erkannt, dass sie dem Gegner chancenlos ausgeliefert sind. Doch aufgrund der Befehle von ganz oben glauben die Offiziere unter General Paulus immer noch an einen Sieg. Als sich die Lage dramatisch zuspitzt, erkennt Wisse die Sinnlosigkeit dieses Krieges und wendet sich mehr und mehr von der Nazi-Ideologie ab. In eisiger Kälte, fast ohne Munition und Verpflegung kämpft er an der Seite der verlorenen 6. Armee ums Überleben ...

Ein Jahr nach dem Erfolg seines Kriegsfilms "Haie und kleine Fische" nahm sich Regisseur Frank Wisbar der Trilogie "Hunde, wollt ihr ewig leben" des österreichischen Schriftstellers Friedrich Weiss (1920-2004) alias Fritz Wöss an. Weiss, der die berüchtigte Schlacht von Stalingrad überlebt hatte und 1943 in russische Kriegsgefangenschaft geriet, verarbeitete in seinem Roman eigene Kriegserfahrungen. Regisseur Wisbar und seine Koautoren Frank Dimen und Heinz Schroeter nutzen die Vorlage, um in dem mit geringen Mitteln produzierten Kriegsfilm das Grauen dieser Schlacht, der über 700000 Soldaten und Zivilisten zum Opfer fielen, deutlich zu machen.

Foto: Kinowelt