Der Einzelgänger Paul flüchtet vor seiner Vergangenheit und den traumatischen Erinnerungen an seinen Einsatz als KFOR-Soldat im Kosovo aus Berlin ins westfälische Paderborn. Dort lernt er die ebenso einsame Ergotherapeutin Nele kennen, die in der Wohnung gegenüber lebt. Nur langsam entwickelt sich zwischen den beiden Vertrauen und Freundschaft. Doch erst als bei Paul Leukämie im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird, wagen die beiden, sich ihre Liebe einzugestehen.....

Die Geschichte einer tragischen Liebe ist das Kinofilm-Debüt des in Paderborn geborenen Regisseurs Hanno Hackfort. Der männliche Protagonist Paul, hervorragend verkörpert von Oliver Mommsen, fungiert dabei als Erzähler. An Mommsens Seite glänzt Laura Tonke in diesem sensibel und unaufdringlich inszenierten Film. Hackfort drehte zuvor einige preisgekrönte Kurzfilme und sammelte zehn Jahre Erfahrungen als Tonassistent bei nationalen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen wie "Der tote Taucher im Wald" oder "In weiter Ferne, so nah!" von Wim Wenders, der "Junimond" koproduzierte.