Anfang der 30er Jahre weiß die arbeitslose Katharina Rendel nicht, wie sie für ihre Kinder und sich das Überleben ermöglichen soll. Da kommt ihr der Gedanke, dass es als Mann einfacher ist, Arbeit zu finden. So verwandelt sich in einen Mann und verdingt sich als Bergarbeiter unter Tage. Als ihre Verkleidung auffliegt, stellt man sie wegen Urkundenfälschung vor Gericht...

Anna Seghers verfasste in ihrem Exil in Paris unter dem Titel "Hier gibt's keine Katharina" das - bis zu diesem Werk - nie veröffentlichte und realisierte Drehbuch. Sie schildert an Hand eines authentischen Falles die Lage der Frauen in der Wirtschaftskrise. Der Film verknüpft gekonnt die historischen Fakten mit Anna Seghers' Situation im Exil, aber auch mit der heutigen sozialen Lage der Frauen.