Leo Fahnenschmid, ein alter "Kunde" von Kommissar Klefisch, wendet sich vertrauensvoll an den Pensionär, weil er den Unterschlupf des flüchtigen Verbrechers Terboven entdeckt hat. Dieser hatte mit einem unerkannt gebliebenen Komplizen eine Bank überfallen und dabei einen Angestellten erschossen. Klefisch gibt die Information an den jungen Kommissar Mike Döpper weiter. Aber als die Kripo vor Ort erscheint, ist der Vogel ausgeflogen. Die Vermutung liegt nahe, dass Terboven von seiner Freundin Karin, die inzwischen bei Mike Döpper Trost gesucht und gefunden hat, gewarnt wurde. Karin behauptet zwar, Mike zu lieben, aber der ist verunsichert und spricht sich mit seinem väterlichen Freund Klefisch aus. Klefisch warnt ihn dringend vor weiteren Kontakten mit der Zeugin und nimmt die Sache selbst in die Hand ...

1990, Deutschland ist vereinigt und Fußball-Weltmeister. Dieses Jahr sollte einen ganz neuen Willy bescheren: den "Kommissar Klefisch". Millowitsch hatte zuvor den Wunsch geäußert, einen gestandenen Kommissar spielen zu wollen. Für den WDR schrieb daraufhin Hans Werner Kettenbach, Journalist und Krimiautor, das maßgeschneiderte Drehbuch. Der erste Klefisch-Krimi, "Kommissar Klefisch: Ein Fall für Onkel", wurde 1990 ausgestrahlt; es folgen weitere, etwa der hier vorliegende "Dienstvergehen" und "Klefischs schwerster Fall" (1995).