Eine Stadt in Deutschland Anfang der 70er Jahre: Unzählige Autos sind auf den verstopften Straßen unterwegs, aus den Fabrikschornsteinen entweichen Unmengen ungefilterter Schadstoffe. Als sich die Wetterlage verschlechtert, der Schadstoffgehalt in der Luft immer höher wird und erste Krankheitsfälle auftreten, ziehen die Verantwortlichen die Notbremse: Sie lösen Smog-Alarm aus, sperren die Straßen, der Autoverkehr wird eingestellt. Doch der Smog fordert bereits erste Opfer....

1972 sorgte der damalige "Tatort"- und spätere Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen mit diesem fiktiven, mehrfach preisgekrönten Dokumentarspiel nach einem Buch des erfolgreichen Fernsehautors Wolfgang Menge ("Millionenspiel", "Ein Herz und eine Seele") für Aufsehen. Der Fernsehfilm, angelegt wie eine Sonderstudio-Atmosphäre, soll suggerieren, dass es sich um die Realität handelt. Da das Thema Umweltbewußtsein seinerzeit noch unterentwickelt war und seitens der Politik verharmlost wurde, schlug der Film wie ein Blitz ein. Während der Dreharbeiten lernte Petersen seine zweite Frau Maria kennen, die bei den Dreharbeiten als Scriptgirl arbeitete. In der Hauptrolle ist Wolfgang Grönebaum zu sehen, der fast 13 Jahre den Egon Kling in der erfolgreichen TV-Serie "Lindenstraße" mimte. Zur "Lindenstraße"-Dauer-Crew gehört auch Marie-Luise Marjan, die sich hier noch als ernsthafte Schauspielerin versuchte.