Irgendwo im staubigen Westen: Drei Killer warten auf einem einsamen Bahnhof auf die Ankunft ihres Opfers. Doch niemand entsteigt dem Zug. Erst als dieser weiterfährt, bemerken sie den einsamen Cowboy, der den Zug auf der anderen Seite verlassen hat. Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr, der Fremde ist schneller mit seinen Colts, und ehe sie sich versehen, fressen sie Staub. Doch das ist erst der Anfang eines einzigartigen Rachefeldzugs ...

Nach drei Western mit Clint Eastwood ("Für eine Handvoll Dollar", "Für ein paar Dollar mehr" und "Zwei glorreiche Halunken") war der italienische Regisseur Sergio Leone auch in den USA anerkannt. 1968 drehte er mit Hollywood-Star Henry Fonda und dem damals noch recht unbekannten Charles Bronson sein Meisterstück, einen der besten Western aller Zeiten, der grandios mit dem Mythos des "Goldenen Westens" abrechnet. Das perfekte Epos, gleichzeitig ein Höhepunkt des Italo-Westerns, lebt von seinen grandiosen CinemaScope-Bildern, von denen in der Glotze leider wenig bleibt. Unvergessen bleibt auch die grandiose Filmmusik von Ennio Morricone. Eine 15 Minuten längere Version fand sich Jahre später bei den Erben Leones in Italien. Diese hatte der Regisseur angeblich noch selbst erstellt. Die zusätzlichen Szenen wurden nachsynchronisiert. Außerdem wurde Bronsons Ausspruch "Spiel mir das Lied vom Tod" gestrichen, denn der kommt im Original nicht vor. Einer der besten Western aller Zeiten!

Foto: Paramount