04.05.2020 Von Christian Feyerabend und Roland Breitschuh

Buchtipp: "Adenauer – Der Garten und sein Gärtner"

"Adenauer – Der Garten und sein Gärtner" schließt die vielleicht letzte große Lücke der Adenauer-Literatur – sein Verhältnis zum Gärtnern.
"Adenauer – Der Garten und sein Gärtner" schließt die vielleicht letzte große Lücke der Adenauer-Literatur – sein Verhältnis zum Gärtnern. Fotoquelle: Greven Verlag

Konrad Adenauer hatte einen grünen Daumen. Seit seiner Kindheit hat der Gründungskanzler der Bundesrepublik gegärtnert. Nun gibt es das erste Buch über Adenauers lebenslange Leidenschaft.

Als Oberbürgermeister setzte er vor genau 100 Jahren das Megaprojekt Grüngürtel durch, und als ihn die Nazis aus Köln vertrieben, schuf er sich in Rhöndorf ein neues Refugium. Im Krieg musste er statt seiner geliebten Rosen Kartoffeln anpflanzen. Als er nach 1945 überraschend noch einmal durchstartete, war der „Vorhof des Paradieses“ sein dringend benötigter Ausgleich. Wie im grünen Bereich agierte er auch in der Politik: „Ich bin Gärtner, der sät, hegt und pflegt und wachsen lässt.“

"Adenauer – Der Garten und sein Gärtner" schließt die vielleicht letzte große Lücke der Adenauer-Literatur – sein Verhältnis zum Gärtnern. Christian Feyerabend – Gartenautor und Adenauer-Kenner zugleich – und Roland Breitschuh – vielfach ausgezeichneter Fotograf und Kameramann – haben sich des Themas angenommen.

"Adenauer – Der Garten und sein Gärtner", Greven Verlag, 200 Seiten mit 179 Abbildungen, 30 Euro

ISBN: 978-3-7743-0926-5

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