09.03.2026 Lesetipps

Für Sie gelesen: "Vincent" und "Simplicissimus"

Barbara Stok widmet sich in ihrer Graphic Novel "Vincent" der intensivsten Schaffensphase Vincent van Goghs in Arles, beleuchtet seine Träume, Konflikte und die berühmte Ohrverletzung.

Barbara Stoks Graphic Novel „Vincent“ widmet sich der intensivsten und produktivsten Schaffensphase Vincent van Goghs in Arles, Südfrankreich. Die niederländische Zeichnerin und Autorin erzählt einfühlsam von van Goghs Träumen, seiner Vision eines Künstlerhauses (des „Gelben Hauses“), der Freundschaft und dem Konflikt mit Paul Gauguin sowie von den wachsenden psychischen Belastungen, die schließlich in der berühmten Ohrverletzung kulminieren. Ein farbenfrohes Buch, das mit seinen naiv-farbigen Zeichnungen selbst eine Hommage an den Jahrhundertmaler darstellt. 

„Vincent“
von Barbara Stok, Carlsen Comics, 144 Seiten, 24 Euro
ISBN: 978-3-551-80147-0

„Simplicissimus 1896–1933“ präsentiert eine sorgfältig kuratierte Auswahl der bedeutendsten Karikaturen und Illustrationen aus der Blütezeit der gleichnamigen satirischen Wochenzeitschrift. Mit rund 250 farbigen und 18 schwarz-weißen Abbildungen sowie sachkundigen Kommentaren bietet das Buch einen guten Einblick in die schärfste politisch-gesellschaftliche Satire des deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Anfangs der Nationalsozialistischen Herrschaft. 

„Simplicissimus 1896 - 1933 – Die satirische Wochenzeitschrift“ von Reinhard Klimmt und Hans Zimmermann, Langenmüller, 288 Seiten, 68 Euro
ISBN: 978-3-7844-3437-7