Plötzlich ist er da, der stechende Schmerz in der Wade. Ein Krampf, der Betroffene manchmal sogar mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißt. Menschen mit diesem Leiden greifen häufig zu Magnesium.

Die Mineralzufuhr kann helfen, allerdings gibt es andere Maßnahmen, die vor allem langfristig eine Lösung bringen. Sehr einfach, aber wirkungsvoll: mehr trinken. Wer zu wenig Wasser zu sich nimmt, hat einen gestörten Elektrolyt-Haushalt. Wadenkrämpfe können die Folge sein. Um sich einen Überblick über die eigenen Trinkgewohnheiten zu verschaffen, sollten Betroffene ein Protokoll über ihre Trinkmenge führen – mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag sind die Richtlinie.

Als Ergänzung helfen regelmäßige Übungen für die Beinmuskulatur. Beispielsweise für einige Minuten auf die Zehenspitzen stellen und zurückwippen. Oder mit dem Rücken gegen die Wand gelehnt auf dem Boden sitzen, die Beine ausgestreckt. Dann
die Zehen abwechselnd Richtung Knie ziehen. Die Beine bleiben dabei durchgestreckt am Boden.