Hartnäckig hält sich das Gerücht, Matratzen seien umso besser, je härter sie seien. Gerade für Menschen mit Rückenschmerzen, denen dieser Ratschlag häufig gegeben wird, kann das aber komplett falsch sein. Denn wichtig sind in diesem Fall auch weitere Faktoren wie das Gewicht oder die bevorzugte Schlafposition.

Als Grundregel gilt: Für schwere Menschen, Heranwachsende und Bauchschläfer sind harte Matratzen am besten. Die Härte ergibt sich dabei durch Kernschichten mit Kokosfasern oder Polsterungen mit Rosshaar.

Für weiche Matratzen sollten sich leichte Menschen, Seitenschläfer sowie von Schmerzen Geplagte entscheiden. Da die von den Herstellern angegebenen Härtegrade sehr unterschiedlich ausfallen können, raten Experten, vor einer Entscheidung auf jeden Fall Probe zu liegen.