Im Interview

Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"

24.08.2026, 02.00 Uhr
Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Frangiskos Kakoulakis lacht.
Frangiskos Kakoulakis hat mit uns über seine Rolle in "Das gewisse Etwas" gesprochen. Fotoquelle: Esa Vokshi

prisma: In "Das gewisse Etwas" verstecken sich zwei Juwelendiebe auf der Flucht in einer Gruppe junger Erwachsener mit Behinderung. Du spielst Charlie aus der Gruppe. Wie würdest du ihn beschreiben?

Frangiskos Kakoulakis: Charlie ist zurückhaltend und ein bisschen ängstlich. Er redet nicht so viel und spricht eher leise. Er braucht manchmal Hilfe, aber dann findet er Freude daran, bei der Gruppe mitzumachen. Und er verliebt sich in Polly. Am Anfang war es eine Herausforderung, ihn zu spielen. Aber irgendwann habe ich die Rolle gefunden – mit Spaß, mit Energie und zusammen mit der Gruppe.

Du hast dir Charlie also nach und nach selbst erarbeitet.

Ich habe im Hotel darüber nachgedacht: Wie redet er? Was macht er? Am Anfang wusste ich noch nicht, dass ich Charlie spiele. Ich habe die Rolle einfach selbst gespielt, gemacht und gelernt. So habe ich Charlie für mich entwickelt.

Was war beim Spielen besonders schwierig?

Große Schwierigkeiten gab es für mich nicht, die Rolle hat gut zu mir gepasst. Charlie versucht manchmal, anderen aus dem Weg zu gehen, und er ist ein bisschen zurückhaltend. Wenn er mit den anderen redet, ist er leise und nicht so aufgeregt. Aber Charlie hilft den Menschen, er liebt sie und schließt sie ins Herz. Und im Laufe des Films wird er immer offener.

Gibt es einen Moment im Film, an den du besonders gerne zurückdenkst?

Lustig fand ich die Szene, in der wir alle zusammensitzen und Spiele spielen. Da habe ich gesagt: Die Szene ist gut gelungen.

Zwischen Charlie und Alex entwickelt sich eine besondere Freundschaft.

Das stimmt. Charlie merkt sehr schnell, dass mit Alex etwas nicht stimmt, er merkt, dass Alex nicht die Wahrheit über sich sagt. Aber das stört ihn nicht. Die beiden lernen, Spaß zu haben und Witze zu machen. Sie versuchen beide, in die Gruppe hineinzukommen, sich gegenseitig zu helfen und sich weiterzuentwickeln. Es ist wichtig, dass sie ihr gemeinsames Herz aufmachen und sich öffnen.

Im Film muss sich Charlie erst in die Gruppe einfinden. Wie hast du die Gruppe beim Dreh erlebt?

Wir hatten sehr viel Spaß beim Drehen. Ich habe Leute kennengelernt, die nett, bodenständig, lieb und hilfsbereit sind. Gute Menschen. Wir waren im Wasser, haben gespielt und uns nass gespritzt. Wir waren auch bowlen und Lasertag spielen; dadurch konnten wir uns als Gruppe besser kennenlernen. 

Was für ein Film ist "Das gewisse Etwas" für dich?

"Das gewisse Etwas" ist ein total schöner Film. Es ist witzig, man weint, und wir haben es sehr, sehr toll gemacht. Die Leute müssen lachen – und wir auch. Es ist wichtig, dass man mit den Menschen lacht und nicht über sie.

Was wünschst du dir, wenn die Menschen nach dem Film nach Hause gehen?

Ich will nicht, dass die Leute etwas Böses über meine Rolle sagen. Wenn sie kritisieren, dann mit stimmigen Worten. Wir haben diesen Film für die Leute gemacht. Sie sollen nach Hause gehen, Spaß haben und lachen.

„Das gewisse Etwas“ startet am 3. September in den deutschen Kinos.