07.08.2024 Liedermacher-Legende im exklusiven Interview

Konstantin Wecker: „Helmut Dietl war ein guter Lehrmeister“

Von Felix Förster
Konstantin Wecker während seines Auftritts beim Tollwood Festival in München.
Konstantin Wecker während seines Auftritts beim Tollwood Festival in München. Fotoquelle: Florian Moser

Konstantin Wecker ist eine Legende unter den Liedermachern. Dass der Münchner daneben auch eine veritable Karriere als Filmkomponist gemacht hat, ist eigentlich nur seinen Fans bekannt. Auf seinem neuen Live-Album „Der Soundtrack meines Lebens“ präsentiert er mit Orchester seine besten Film-Melodien. Im Gespräch mit prisma blickt er zurück auf diese spezielle Art des Komponierens und geht auch auf seine bald startende Tour ein.

Wie kamen Sie jetzt auf die Idee, Ihre Filmmusik live auf die Bühne zu bringen?

Konstantin Wecker: Es war schon seit Jahren ein Traum von mir, mich endlich einmal live als Filmkomponist zumindest in München zu präsentieren. Erstaunlich war dann im Zuge der Recherche, dass mir so viele Dingen wieder eingefallen sind, die ich schon vergessen hatte. Als Michael Verhoeven dann verstarb, fiel mir wieder ein, dass ich bereits vor seinem Film „Die weiße Rose“ einige Filmmusiken für ihn gemacht hatte.

Was ist das Besondere an dieser Art des Komponierens?

Konstantin Wecker: Ich habe wirklich für sehr viele Filme komponiert und konnte dadurch als Komponist lernen. Filme sind immer Auftragsarbeiten und von daher immer eine neue Herausforderung. Ich hatte zudem das Glück, dass ich bei dieser Arbeit frei war, denn durch meine eigentliche Profession als Liedermacher musste ich nicht davon leben. So habe ich allerdings auch keine Aufträge für Filme angenommen, die ich, sagen wir mal, lieber nicht gemacht hätte (lacht).

Das wäre auch eine Frage von mir gewesen. Gibt es da Filme, über die Sie lieber schweigen?

Konstantin Wecker: Ja, aber ich konnte meistens mit wirklich grandiosen Regisseurinnen und Regisseuren arbeiten und tolle Projekte realisieren.

Ihr Live-Album „Der Soundtrack meines Lebens“, der beim Tollwood Festival in Ihrer Heimatstadt München aufgenommen wurde, deckt viele Aspekte Ihrer Filmmusiken ab. Das muss doch eine große Vorbereitungszeit in Anspruch genommen haben? Wenn ich da allein an die Arbeit mit dem Orchester denke.

Konstantin Wecker: Diese Arbeit macht mir großen Spaß, und ich habe mit Mark Mast und der Bayerischen Philharmonie schon vorher für das Album „Weltenbrand“ zusammengearbeitet. Ich hatte immer schon diesen Drang, symphonisch zu arbeiten. Eigentlich hätte ich am liebsten schon vor 40 Jahren regelmäßig mit einem Orchester auf der Bühne gestanden. Das ist die Musik, mit der ich groß geworden bin: Verdi, Puccini und Mozart. Mein Vater war Opernsänger, mit ihm habe ich „La Traviata“ gesungen. Später habe ich dann Musik studiert. Eigentlich war damals für mich als sehr junger Mann die Liebe zu Puccini der Antrieb. Das ging nur damals völlig in die Hose, weil es die Zeit der Donaueschinger Musiktage war, und da war jede Melodie verboten (lacht).

Das war eine ganz verrückte Zeit.

Konstantin Wecker: Das war eine sehr verrückte Zeit, denn man musste atonal sein. Das wiederum kann ich nicht, weil ich so viele Melodien in mir habe. Deshalb habe ich mich dann irgendwann entschieden: Wenn die Großkunst so aussieht, dann werde ich lieber Kleinkünstler. Da darf ich wenigstens Melodien machen.

Zurück zu Ihrem Auftritt beim Tollwood Festival: Da sind verschiedene Künstler mit Ihnen aufgetreten, Sie erzählen viel über ihre Arbeit als Filmkomponist. Wie groß war die Vorlaufzeit? Wie sind Sie an das Konzept herangegangen?

Konstantin Wecker: Die Vorlaufzeit bestand zunächst einmal aus vielen Sitzungen mit meinem Archivar. Ohne ihn hätte ich einiges einfach nicht mehr gewusst. Er kam vor 30 Jahren auf mich zu und sagte: Lieber Herr Wecker, ich wäre gerne für Sie das, was Ludwig van Köchel für Mozart war. Da habe ich mir gesagt, so ein Angebot kann man nicht abschlagen. Seitdem arbeiten wir zusammen und sind befreundet. Er hat ein so gutes Gedächtnis. Ein Beispiel: Wenn ich manchmal Melodien schreibe, die mir bekannt vorkommen, dann schicke ich sie ihm und sage: Ich fürchte, das habe ich schon einmal geschrieben. Dann kommt als Antwort: Ja, das war eine Theatermusik von 1984. Er weiß das alles, das gibt es eigentlich gar nicht.

Während Ihres Tollwood-Auftritts gab es auch Gastauftritte. Wie kam das zustande? Mario Adorf beispielsweise hat seinen legendären Satz aus „Kir Royal“ noch einmal zum Besten gegeben.

Konstantin Wecker: Er saß im Publikum und ich bin dann spontan zu ihm gegangen, habe ihn begrüßt und mit ihm gesprochen.

Ein ganz besonderer Schauspieler.

Konstantin Wecker: Mario hat mir damals vor 45 Jahren sehr geholfen, als ich meine ersten seriösen Rollen als Schauspieler bekommen habe.

Bei Margarethe von Trotta war das damals.

Konstantin Wecker: Genau, sie war die Erste, die mich vor der Kamera eingesetzt hat. Eigentlich wollte ich eine Musik komponieren, und während unseres Gesprächs hat sie dann gesagt: Ach, weißt du was, ich schreibe dir eine Rolle in den Film. Dann habe ich gesagt: Margarethe, ich bin aber kein Schauspieler. Sie sagte, das wäre egal. So kam es dann, dass ich durch meine Musik anfangs auch Rollen bekommen habe. Mario habe ich damals per Zufall im Flieger getroffen und ihn gefragt, was ich denn machen soll? Ich bin kein Schauspieler, aber ich habe jetzt eine Rolle. Da sagte er mir: Beim Fernsehen und beim Film ist es ganz anders als im Theater. Achte einfach nur darauf, dass sich in deinem Gesicht wirklich das widerspiegelt, was in dir vorgeht. Das war ein sehr hilfreicher Tipp. Denn beim Theater ist es wirklich anders, da muss man die ganze Körperhaltung natürlich mit einbeziehen.

Hat Ihnen diese Arbeit als Schauspieler auch beim Komponieren geholfen oder wie sind Sie an diese Arbeit herangegangen?

Konstantin Wecker: Erst einmal habe ich natürlich die Drehbücher gelesen und mir – bis auf wenige Ausnahmen wie bei „Schtonk“ – den Film angeschaut und sofort dazu am Keyboard losgelegt.

Also ganz spontan.

Konstantin Wecker: Ganz spontan und fast immer sind es dann die ersten, spontanen Melodien gewesen, die ich dann später verwendet und noch ausgearbeitet habe. Daher kam übrigens dieser liebevolle, nette Kosename „Der Morricone von der Isar“ (lacht). So hat mich Peter Patzak genannt. Er hatte mit Ennio Morricone zusammengearbeitet und mir erzählt, dass der es genauso gemacht hat. Der hat auch immer ganz spontan den Film am Flügel oder am Keyboard begleitet.

Haben Sie die Dokumentation über ihn gesehen „Ennio Morricone – der Maestro“?

Konstantin Wecker: Nein, die habe ich noch nicht gesehen.

Die kann ich Ihnen sehr empfehlen. Morricone hat so viele Filmmusiken gemacht, da muss er ja irgendwie spontan gewesen sein, wie soll das sonst funktionieren?

Konstantin Wecker: Das ging gar nicht anders, und er hatte auch viele Zuarbeiter, die ich im Übrigen auch hatte. Viele Arrangeure und Assistenten. Ich bin ja gerade wieder in Italien und sitze auf der Terrasse über meinem ehemaligen Tonstudio. Das haben wir vor 40 Jahren hier eingebaut, und dort habe ich alle Filmmusiken gemacht.

Das spricht dafür, dass auch der Ort wichtig für das Komponieren ist.

Konstantin Wecker: Das ist einfach so. Das habe ich auch in einem Gedicht verarbeitet. Meinen Maulbeerbaum in der Toskana habe ich auch im Verdacht gehabt, dass er meine Gedichte seit 40 Jahren schreibt. Nicht ich, sondern er. Und ich weiß, dass er auch die meisten meiner Melodien geschrieben hat (lacht).

Sie haben eben „Schtonk“ schon einmal kurz erwähnt. Der Film gilt zu Recht als eine der besten deutschen Komödien, woran Ihre kongeniale Musik einen großen Anteil hat. Komödie oder Drama, welche Filmmusik ist schwieriger?

Konstantin Wecker: Eigentlich die Komödie. Helmut Dietl war da ein guter Lehrmeister, ich habe da sehr viel von ihm gelernt. Ich habe ihm Musik vorgespielt und da sagte er den berühmten Satz: Das ist nicht lustig. Dann habe ich ihm wieder etwas vorgespielt und er hat wieder gesagt: Das ist nicht lustig. Ich habe zunächst gar nicht kapiert, was er damit meint. Und dann habe ich irgendwann gesagt: Sag einmal, ist die Oboe ein lustiges Instrument oder das Fagott? Dann sagt er: Das weiß ich doch nicht, du bist doch der Musiker.

Wann kam denn der Moment, indem Sie wussten, was er meint?

Konstantin Wecker: Bei Schtonk gibt es am Anfang die Schwarz-Weiß-Aufnahmen als sie die Überreste vom Führer verbrennen wollen und der eine meldet: „Der Führer brennt nicht“. Für diese Szene habe ich ganz viel Musik geschrieben, doch der Dietl sagte immer nur „Das ist nicht witzig“. Und dann hat er letztlich „Davon geht die Welt nicht unter“ von Zarah Leander als Untermalung dieser Szene genommen. Da habe ich gewusst, was er mit „nicht witzig“ meinte. Er meint nicht, dass es eine witzige Melodie sein muss, vielmehr kann es auch mal Adagio sein, genau das kann die Szene dann witzig machen. Alfred Hitchcock hat in sehr hektischen Szenen auch absolute Adagio-Musik eingesetzt, weil die einfach besser passte.

Es ist bekannt, dass Komödien sehr harte Arbeit sind und die meiste Vorbereitung benötigen. Das sagen viele Schauspieler. Götz George hat selbst beschrieben, wie akribisch er sich auf seine Rolle in „Schtonk“ vorbereitet hat, da auch er wusste, welch ein Perfektionist Helmut Dietl war. Haben Sie damals als Sie den Auftrag erhielten, Druck verspürt oder war das Verhältnis zu Dietl so gut, dass Sie sagten, das klappt schon irgendwie?

Konstantin Wecker: Das war schon sehr gut, aber den wirklichen Druck habe ich verspürt, das habe ich auch beim Tollwood-Auftritt gesagt, als er mir sagte, wir brauchen den Walkürenritt. Da habe ich gesagt: Ja, dann nehmen wir halt den Walkürenritt. Und er hat gesagt: Nein, ich brauche deinen Walkürenritt (lacht). Das war schon eine harte Aufgabe, aber da hatte ich mit Chris Walden einen großartigen Arrangeur und der hat die Arrangements für die großen Orchester gemacht.

Ihre andere große Zusammenarbeit mit Helmut Dietl war für die Serie „Kir Royal“, die man sich auch heute noch gut anschauen kann, da sie sehr gut gealtert ist.

Konstantin Wecker: Ja wirklich. Die ist immer noch witzig und immer noch treffend.

Sie sind Münchner und waren als Künstler auch automatisch Teil dieser „Schickeria“. Nehmen Sie uns doch einmal mit auf die Reise in die 70er- und 80er-Jahre in München. Die Stadt war damals, wie man es heute nennt, ein Hotspot. Wie war München damals? Was war das Besondere?

Konstantin Wecker: Vor allem war die Stadt wahnsinnig spannend. Es gab auch eine unglaubliche Filmszene.

Der neue deutsche Film.

Konstantin Wecker: Der war vor allem in München, aber natürlich auch in Berlin, gar keine Frage. Es gab aber auch eine linke Szene, interessanterweise trotz Franz Josef Strauß.

München war immer schon eher links.

Konstantin Wecker: Ja richtig links. Ich war damals schon sehr eng mit Dieter Hildebrandt befreundet und wir waren so eine linke Anarcho-Gemeinde gegen den Druck der bayerischen CSU-Regierung. Diese Zeit und auch der Beginn der 68er-Bewegung war in München sehr spannend. Die ersten Hausbesetzungen und diese wirkliche revolutionäre Phase.

Trotzdem waren Sie ja auch immer irgendwo ein heimatliebender Bayer, der die eigene Tradition geachtet hat. Interpretiere ich das richtig? Also hat das eine das andere nicht ausgeschlossen?

Konstantin Wecker: Ich habe das Bayrisch geliebt und den Karl Valentin. Mein erster Sohn heißt übrigens auch Valentin. Deshalb habe ich mich auch so sehr darüber gefreut, die Musik für den Film „Liesl Karlstadt und Karl Valentin“ von Jo Baier machen zu können. Ich war damals schon ein bekennender Anarcho und heute übrigens noch stärker. Ich habe als 17-jähriger Schüler bei Henry Miller, den ich über alles geliebt habe, gelesen, der wahre Künstler habe die Verpflichtung, Anarchist zu sein. Und das hat mich geprägt. Und dann habe ich mich natürlich gerade als Münchner auch mit der Räterepublik beschäftigt. Ich habe das mühsam verschlungen und geliebt und auch vertont. Und ich habe Toller und Landauer geliebt und Mascha Kaléko und die ganzen wunderbaren Dichterinnen und Dichter dieser Zeit. Anfangs habe ich bei den 68ern auch in München dieses Erbe gespürt. Allerdings hat sich das dann in den 70er-Jahren geändert. Da ging es los mit der linken Ideologisierung und KPD/ML und Marxisten, Leninisten, Trotzkisten und wie sie alle hießen. Und die haben damals dann versucht, Zugriff auf uns linke Künstler zu bekommen und uns zu vereinnahmen. Davor hat mich dann immer schon meine Anarchie gerettet (lacht).

Sie sind unheimlich produktiv, auch in den letzten Jahren. Ich kann mich da auch noch an unser letztes Gespräch erinnern, das wir mitten in dieser Hochzeit von Corona geführt haben. Welche Verrenkungen Sie da gemacht haben – man kann es wirklich so ausdrücken – damit Sie Ihrem Publikum trotzdem beistehen konnten. Das war erstaunlich. Woher kommt diese Motivation?

Konstantin Wecker: Ich sehe deutlich, jetzt noch mehr als früher, wie ich meinem Publikum Mut machen kann, mein Publikum aber auch mir Mut machen kann. Und zwar, das kann ich jetzt erst im Alter so formulieren, den Mut, zu sich selbst zu stehen. Nicht einer Ideologie hinterherzurennen, sondern zu sich selbst zu stehen. Und gerade in Zeiten wie diesen, in wirklich schweren dystopischen Zeiten, in denen man wirklich wieder Angst kriegen muss, schreckliche Angst sogar, da merke und spüre ich das. Das ist auch das Schöne am Alter, dass man vieles klarer sieht.

Ihr Publikum ist mit Ihnen älter geworden.

Konstantin Wecker: Ich treffe die Menschen häufig nach den Konzerten beim Signieren und sehe wie sie sich dafür bedanken, dass sie seit über 40, manchmal 50 Jahren von meinen Liedern und meinen Gedichten begleitet werden. Das gibt unglaublich Kraft.

Sie hatten Ihre Höhen und Tiefen, wenn man Ihren Werdegang betrachtet und damit können sich die Leute identifizieren. Das war keine gerade Strecke.

Konstantin Wecker (lacht): Das kann man in der Tat sagen, dass es keine gerade Strecke war. Wir dürfen ja nicht vergessen, die Zeit, die Hochzeit Münchens, von der wir geredet haben, die hat natürlich auch leider viel mit meiner damaligen Kokainsucht zu tun gehabt.

Ihr Publikum kann Sie bald wieder live sehen, denn Sie gehen mit dem neuen Album auch auf Tour. Auf was können die Leute sich freuen?

Konstantin Wecker: Wir werden natürlich nicht mit dem großen Orchester auf Tour gehen können, sondern eine kleinere Besetzung haben, aber wir können die gleichen Klänge zaubern. Ich werde sehr viel erzählen und natürlich auch versuchen, in den jeweiligen Städten einige der Schauspieler, die ich kenne, einzuladen. Ich werde aber auch Lieder singen, denn viele meine Lieder haben natürlich auch mit den Filmmusiken zu tun. Entweder habe ich Themen aus meinen Liedern für die Filmmusik verwendet – da habe ich mich ganz bewusst selbst beklaut – aber ich habe natürlich auch Melodien, die ich für einen Film geschrieben habe, für die Vertonung meiner Gedichte mitverwendet.

Also es wird ein bunter Abend mit vielen auch Überraschungen.

Konstantin Wecker: Ganz bestimmt.

Sie treten in tollen Konzerthäusern auf. Wir sitzen ja hier in Düsseldorf, Sie sind ja auch in der Tonhalle oder in der Philharmonie in Köln. Sind diese Auftrittsorte auch für Sie besonders?

Konstantin Wecker: Oh ja, das ist immer besonders, denn ich bin seit Jahrzehnten immer wieder in der Tonhalle aufgetreten. Das sind natürlich auch Hallen, an die man sich wirklich detailliert erinnern kann.

Zum Abschluss noch einmal etwas Politisches: Sie haben gesagt, Sie wären Anarchist. Es ist auch bekannt, dass Sie Pazifist sind. Was sagen Sie denn über die sehr säbelrasselnde Rhetorik, die momentan überall herrscht? Irritiert Sie das?

Konstantin Wecker: Ich finde das furchtbar irritierend. Ich empfehle allen Leuten, die da auch Zweifel haben, wieder einmal Stefan Zweig zu lesen. Es erinnert momentan so viel an den Ersten Weltkrieg, an diese Begeisterung für den Krieg, die es damals gab.

Auch von der Linken, was ja höchst interessant ist. Wenn man sich etwa Anton Hofreiter von den Grünen anhört, denkt man sich ja, wie kommt das zustande?

Konstantin Wecker: Sie wissen ja vielleicht, dass ich mit Petra Kelly wirklich sehr befreundet war und sie auch immer sehr verehrt habe. Die Petra würde sich im Grabe wälzen und aufschreien, wenn sie sich die Grünen heute ansehen könnte. Es ist schrecklich, eine ganz furchtbare Sache.

Oder dass jetzt Rüstungsunternehmen Fußballclubs sponsoren.

Konstantin Wecker: Ehrlich?

Borussia Dortmund wird jetzt von Rheinmetall gesponsort.

Konstantin Wecker: Das habe ich gar nicht mitbekommen. Das ist ja unfassbar.