Sie sind sättigend, gesund und werden oft unterschätzt: Esskastanien. Ursprünglich stammt die fettarme Frucht aus dem Kaukasus, erst die alten Griechen verbreiteten sie im gesamten Mittelmeerraum, und die Römer brachten sie über die Alpen. In Deutschland wachsen Esskastanien vor allem in den Weinanbaugebieten entlang des Rheins.

Sie überzeugen nicht nur mit ihrem nussigen Geschmack, sondern auch mit dem, was in ihnen steckt. Esskastanien vereinen Kohlenhydrate mit Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffen, sind reich an B-Vitaminen und punkten mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt. Sie beugen Stress vor, fördern die Konzentration, stärken die Knochen und straffen das Bindegewebe.

Und das Beste: Sie können genauso variantenreich zubereitet werden wie Kartoffeln – ob als Brei, Aufstrich oder in Suppen und Currys. Esskastanien bieten Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit eine Alternative zu Weizen und anderen Getreidearten. Aus ihrem Mehl können zum Beispiel Brot und Nudeln hergestellt werden.