Deutschen Kinofans fallen wohl zuallererst Namen wie Hans Zimmer oder Ennio Morricone ein, wenn sie an Filmmusik-Komponisten denken. Dass der jetzt 87-jährige Amerikaner John Williams Filmen wie "Star Wars", "ET", "Schindlers Liste" oder "Harry Potter" mit seiner Musik erst zum großen Erfolg verholfen hat, wird da leicht vergessen. Fünf Oscars und 51 Nominierungen sprechen für sich.

Mit ihrer Open-Air-Premiere auf dem Münchner Königsplatz rückt die Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter den in New York lebenden Meister ins rechte Licht. "Es gibt nur einen John Williams", sagt die Geigerin über Williams. "Was er schreibt, ist unvergleichlich. Wenn ich einen seiner Filme sehe und darin eine Geige oder ein Cello erklingt, denke ich jedes Mal, das würde ich gern selbst spielen!"

Nun geht dieser Wunsch endlich in Erfüllung. Kinoträume aus Musik – für Anne-Sophie Mutter hat Williams eigens neue Arrangements und Soli komponiert, die sie auch im Freien auf ihrer Stradivari spielt. David Newman dirigiert das Royal Philharmonic Orchestra.


Quelle: teleschau – der Mediendienst