16.06.2015 Drehstart in München

Birge Schade und Martin Gruber sind "Frau Pfarrer und Herr Priester"

Regisseur Sebastian Sorger, Martin Gruber, Birge Schade und Jochen Stäblein beim Drehstart zu "Frau Pfarrer und Herr Priester".
Regisseur Sebastian Sorger, Martin Gruber, Birge Schade und Jochen Stäblein beim Drehstart zu "Frau Pfarrer und Herr Priester".  Fotoquelle: ARD Degeto/Danny Rosness

In München wird zurzeit der Fernsehfilm "Frau Pfarrer und Herr Priester" (Arbeitstitel) unter der Regie von Sebastian Sorger gedreht. Darin setzt sich Birge Schade als charmante Pfarrerin mit aller Kraft und oft ungewöhnlichen Ideen für ihre Gemeinde in Bogenhausen ein - und sorgt dabei auch bei ihrem neuen Kollegen, Priester Toni Seidel, oft für Verwunderung. 

Darum geht's: Rieke Schmidt (Birge Schade), Pfarrerin der evangelischen Gemeinde der Nazarethkirche in München-Bogenhausen, ist eine Geistliche der etwas anderen Art. Sie ist modern, charmant und voller verrückter Ideen, um ihrer Familie und Gemeinde zu helfen. Sie lebt für ihre Arbeit und geht vollkommen in ihr auf.

Sehr zum Leidwesen ihrer 19-jährigen Tochter Leonie (Alexandra Martini), deren Belange wegen der evangelischen Gemeinde oftmals hinten anstehen müssen. Dabei wünscht sie sich vor allem in den kurzen Semesterferien, für die sie aus Helsinki nach München reist, nichts mehr, als ein wenig Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen.

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Priester Toni wirbelt Riekes Leben durcheinander

Doch Rieke Schmidt bleibt selten Zeit für ein schlechtes Gewissen, muss sie doch nicht nur ihren geistlichen Pflichten nachgehen, sondern sich auch mit ihrem neuen Kollegen, Priester Toni Seidl (Martin Gruber), auseinandersetzen, der Riekes Leben mit seiner niederbayerisch-zünftigen, ironischen Art und seinem charmanten Lächeln schön durcheinander wirbelt.

Doch schon bald sieht die aufbrausende Rieke den ruhigen Priester eher als einen Freund, dem sie auch einmal ihre Sorgen anvertrauen und den sie um Rat bitten kann. Egal, ob es dabei um ihren ungebetenen Hausgast, den Obdachlosen Heiner Stadler (Rainer Piwek), oder um die neuesten Gerüchte der ortseigenen "Tratschoma" Frau Hartinger (Monika John) geht.

Krankheit wird zur Zerreißprobe

Aber auch Riekes beste Freundin Petra Keller (Jasmin Rischar) ist immer häufiger auf den Trost und den Rat der Pfarrerin angewiesen, da ihre Tochter Jessica (Llewellyn Reichmann) an Leukämie erkrankt ist. Die beiden Familien stehen sich nah und so wird Jessicas Krankheit bald nicht nur für sie und ihre Familie, sondern auch für ihre Patentante Rieke und ihre beste Freundin Leonie zur Zerreißprobe.

Als dann auch noch Riekes Herzensprojekt, das örtliche Jugendheim, in Gefahr gerät, hilft nur noch: beten. Und, zupacken! Rieke Schmidt wäre nicht Rieke Schmidt, wenn sie die Flinte ins Korn werfen würde.

Dreharbeiten bis 8. Juli

"Frau Pfarrer und Herr Priester" ist eine Produktion von Zieglerfilm München (Produzentin Barbara Thielen) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Sebastian Sorger, das Drehbuch stammt von Silvia Leuker und Benedikt Röskau. Hinter der Kamera steht Jochen Stäblein. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto). Gedreht wird voraussichtlich bis zum 8. Juli 2015 in München und Umgebung.

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