Harte Kritik

„Die verkaufen ihre Kinder“: So rechnen „Let’s Dance“-Stars mit der Show ab

16.03.2026, 12.01 Uhr
Neun Jahre nach ihrer Teilnahme blickt Cheyenne Pahde auf „Let’s Dance“ zurück – und äußert dabei überraschend deutliche Kritik.
Die Jury von „Let’s Dance“
Die Jury von „Let’s Dance“  Fotoquelle: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Friede, Freude, Eierkuchen und Tanzprofis, die sich in den Dienst ihrer prominenten Tanzpartner stellen, damit diese unter den strengen Augen der Jury möglichst gut abschneiden: Das ist wahrscheinlich das Bild, das viele Zuschauer von „Let’s Dance“ haben. Doch hinter den Kulissen der RTL-Tanzshow könnte es etwas anders aussehen – jedenfalls dann, wenn die Vorwürfe von Cheyenne und Valentina Pahde zutreffen. Diese erhoben die Zwillingsschwestern, die durch die ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ Bekanntheit erlangten, vor allem in ihrem gemeinsamen Podcast „Planet Pahde“.

Cheyenne Pahde übt Kritik an Profitänzerinnen

Bereits neun Jahre ist es her, dass Cheyenne Pahde bei „Let’s Dance“ dabei war. Damals tanzte die Schauspielerin („Blutige Anfänger“) an der Seite des deutschen Tanzsportlers Andrzej Cibis. Das Duo erreichte am Ende immerhin einen Mittelfeldplatz, nämlich Rang 8 von 14 teilnehmenden Paaren. Allerdings konnte sich das Tanzpaar in keiner einzigen Sendung ganz oben platzieren.

Positive Erinnerungen hat Cheyenne an die Show eher weniger. Das liegt auch an strengen Urteilen von Juror Joachim Llambi: „Hut ab! Dafür, dass ich da 22 war, dass ich da so cool und nett reagiert habe, dass ich da nicht manchmal in Tränen ausgebrochen bin.“ Was die Zuschauer damals nicht wussten: Die Schauspielerin musste tagsüber Dreharbeiten für die RTL-Soap „Alles was zählt“ absolvieren und abends dann noch trainieren und tanzen. Diese Doppelbelastung hat ihrer Meinung nach eine bessere Leistung und Platzierung verhindert.

Noch härter geht die 31-Jährige allerdings mit den Profitänzerinnen ins Gericht: „Die möchten eigentlich die Stars sein.“ Glaubt man Cheyenne Pahde, haben diese dann auch eher wenig Skrupel, um dieses Ziel zu erreichen: „Die tun alles dafür, nee, die verkaufen ihre Kinder.“

Ist „Let’s Dance“ ein „Haifischbecken“?

Doch nicht nur Cheyenne hat bei „Let’s Dance“ das Tanzbein geschwungen. Auch ihre Schwester Valentina („Marienhof“) hat schon bei der Show mitgemacht. Dabei schien diese den perfekten Tanzpartner gefunden zu haben. Valentina tanzte 2021 nämlich mit Valentin, genauer gesagt mit Valentin Lusin, der nicht nur Tänzer, sondern auch Tanzsporttrainer ist. Am Ende stand dann auch Lusin ganz oben auf dem Siegertreppchen: Dabei handelte es sich allerdings nicht um Valentin, sondern um seine Ehefrau Renata Lusin, die zusammen mit Ex-Fußballer Rúrik Gíslason die 14. Staffel der Show gewann.

Waren die Voraussetzungen ähnlich? Immerhin war auch Valentina während „Let’s Dance“ Teil des Casts einer RTL-Soap, nämlich von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Allerdings schnitt sie deutlich besser als ihre Schwester ab: auf dem zweiten Rang. Mit Valentin erreichte sie zudem am Ende von allen Teilnehmenden die höchste Jurypunktzahl pro Tanz und sicherte sich mehr erste Plätze als die Konkurrenz.

Dennoch blickt Valentina auf die Show ähnlich kritisch wie ihre Schwester: „Die Tänzerinnen da, ich hab’ immer das Gefühl, die möchten unbedingt bekannt werden.“ Die Stimmung bei der Show bezeichnet sie rückblickend sogar wenig schmeichelhaft als „Haifischbecken“. Im Gegensatz zu Cheyenne findet sie jedoch auch versöhnliche Worte – was natürlich mit ihrer besseren Platzierung zusammenhängen könnte: „Es war schön, es war ’ne gute Zeit.“

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