„Bares für Rares“-Expertin überrascht: „Ich habe so etwas noch nicht gesehen!“
Wertvoller Goldschmuck, eine ungewöhnliche Uhr und ein Schränkchen, das sogar eine gestandene Expertin überrascht: Die neue „Bares für Rares“-Folge hat viel zu bieten.
„Bares für Rares“: Friesenschmuck bringt viel Geld
Eine „Bares für Rares“-Folge ohne Schmuck? Kaum vorstellbar! Evelyn und Klaus haben sogar gleich vier Schmuckstücke dabei – nämlich ein Armband, eine Brosche, ein Collier und einen Ring. Alle haben die beiden von ihrer Freundin geerbt, die diese als Andenken von Besuchen auf den Ostfriesischen Inseln mitgebracht hatte.
Auch wenn Wendela Horz bei den Schmuckstücken eine ähnliche Machart erkennt, stammen alle Schmuckstücke von unterschiedlichen Goldschmieden. Der Friesenschmuck soll aus den 1950er- bis 1980er-Jahren stammen und besteht aus 585er Gold. Lassen sich die 2.000 Euro realisieren, die sich Klaus wünscht? Bestimmt, denn die Expertin beziffert den Goldankaufspreis bereits auf 2.200 Euro und gibt als oberes Ende ihrer Expertise 2.500 Euro an.
Jan Čížek dämpft im Händlerraum jedoch gleich die Erwartungen: „Es ist nicht so einfach, das weiterzuverkaufen. Das ist schon sehr, sehr speziell.“ Daniel Meyer setzt mit seinem Anfangsgebot von 2.000 Euro dennoch direkt ein Statement. Christian Vechtel hält dagegen, kann sich am Ende jedoch nicht gegen Daniel durchsetzen, der sich das Schmuckquartett für 2.200 Euro sichert.
Ungewöhnliche Uhr bei „Bares für Rares“
Die Messinguhr, die Vanessa und ihr Vater Rainer bei „Bares für Rares“ verkaufen möchten, ist kein schnöder Zeitmesser. Bei dem Erbstück handelt es sich vielmehr um eine sogenannte Mutteruhr, mit der sich andere Uhren synchronisieren lassen. Leider fehlt der Originalschlüssel für die um 1900 gefertigte Uhr. Dennoch legt sich Detlev Kümmel fest: „Sie würde laufen.“
200 bis 250 Euro wünscht sich das Vater-Tochter-Gespann als Verkaufserlös. Doch die Expertise ist höher – vor allem wegen der Seltenheit derartiger Uhren. Als Detlev den Zeitmesser aber auf 500 bis 800 Euro taxiert, überrascht das auch Horst Lichter: „Uiii!“
Jan hat direkt den richtigen Riecher und identifiziert den Zeitmesser als Mutteruhr. Allerdings sind die Händler ohne Funktionstest skeptisch, ob das Uhrwerk funktioniert – trotz der Beteuerung des Experten. Deswegen fällt auch Daniels Erstgebot mit 100 Euro eher konservativ aus. Zuerst Jan und dann auch Anaisio Guedes erhöhen in kleinen Schritten. Schwung kommt in die Auktion aber erst, als die Expertise bekannt wird und sich auch Christian einschaltet. Schließlich sichert sich Anaisio den Zeitmesser für 440 Euro.
Bieterkampf eine „persönliche Sache“ bei „Bares für Rares“?
Ein Schubladenschränkchen mit Wäschezeichen möchte Vanessa im Auftrag ihres Großvaters bei „Bares für Rares“ zu Geld machen. Das weckt bei Horst Kindheitserinnerungen, aber auch Bianca Berding ist fasziniert: „Ich habe so etwas noch nicht gesehen!“ Denn die Wäschezeichen sind praktisch noch vollständig vorhanden.
Allerdings ist das zwischen den 1910ern und 1930ern gefertigte Möbelstück sichtbar mitgenommen. Lassen sich dafür dennoch 500 Euro erzielen, wie vom Opa gewünscht? Bianca bremst zwar zuerst die Erwartungen, bewertet das Schränkchen dann aber doch zwischen 500 und 600 Euro.
Gut für die Verkäuferin: Noch vor dem ersten Gebot preist Daniel das Möbelstück förmlich an: „Jeder sucht natürlich solche kleinen Schränkchen mit ganz vielen Schubladen.“ Christian startet mit einer Offerte von 100 Euro, bekommt aber schnell reichlich Gegenwind. Denn wirklich alle Händler wollen sich das Schubladenschränkchen sichern. Eigentlich bewertet die Konkurrenz bereits Anaisios Gebot von 250 Euro als „sehr stark“ und „gut“. Alles Taktik! Oder vielleicht doch eine „persönliche Sache“ zwischen Anaisio, Jan und Elke, wie Christian vermutet? Am Ende bezahlt Elke Velten 500 Euro.
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