Ausgabe vom 19. März

„Bares für Rares“: Dieses Fundstück vom Straßenrand bringt richtig Geld

19.03.2026, 14.59 Uhr
Erst am Straßenrand entdeckt, dann im Händlerraum für Staunen gesorgt: Bei „Bares für Rares“ wird aus einem Gratis-Fund plötzlich ein lukrativer Deal.
Horst Lichter
Horst Lichter  Fotoquelle: © Frank W. Hempel/ZDF

Heute sahnt bei „Bares für Rares“ ein Glückspilz richtig ab. Denn das Geld liegt vielleicht nicht auf der Straße, steht aber manchmal am Straßenrand. Zudem gibt es ein gleichermaßen wertvolles wie „wildes“ Schmuckstück zu ersteigern.

Doppelter Weitblick bei „Bares für Rares“

Georg und sein Sohn Jakob möchten den Händlern ein Gemälde verkaufen, auf das sie bei einem Spaziergang gestoßen waren. Dabei war der Einkaufspreis denkbar günstig. Der Eigentümer verschenkte es nämlich – neben anderen Bildern – am Straßenrand im Rahmen einer Haushaltsauflösung. Jakob bewies Weitblick, indem er es erst nach Hause und nun zu „Bares für Rares“ brachte. Laut Colmar Schulte-Goltz handelt es sich nämlich um ein „wunderbares Gemälde“ des studierten Malers Hermann Dischler. Es zeigt den – in Öl auf Leinwand gemalten – weiten Blick auf eine Naturlandschaft bei Freiburg und ist auf das Jahr 1913 datiert.

Doch was lässt sich für so ein altes und zudem noch leicht beschädigtes Bild erlösen? Jakob würde sich über einen Verkaufspreis von 1.000 Euro freuen. Doch sind hier vielleicht noch deutlich mehr drin? Ein Aufkleber auf der Rückseite zeigt, dass es 2010 bei einer Auktion zu einem Mindestpreis von 7.000 Euro angeboten wurde. Diese Summe hält Colmar Schulte-Goltz zwar nicht für realistisch. Seine Expertise beläuft sich aber dennoch auf 1.700 bis 2.000 Euro.

„Jetzt hör doch mal auf! Jetzt ehrlich?“

Der Auktionsaufkleber auf der Bildrückseite löst im Händlerraum einen kleinen Schock aus. Als Jakob dann noch verrät, dass das Gemälde am Straßenrand zum Verschenken stand, zeigt sich Christian Vechtel fassungslos: „Jetzt hör doch mal auf! Jetzt ehrlich? Was bist Du denn für ein Glückspilz?“

Mit 200 Euro ist Christians Anfangsgebot angesichts der Expertise eher konservativ. Doch es ist nur der Auftakt für ein Bieterduell mit Julian Schmitz-Avila. Bei 700 Euro kommt die Expertise ins Spiel, wobei Georg zunächst nur clever verrät, dass die Schätzung „ein Vielfaches“ betragen habe, was sein Sohn jedoch dann konkretisiert. Schließlich wagt Christian einen großen Sprung auf 1.400 Euro. Jakob kann sogar noch einen weiteren Aufschlag von 100 Euro aushandeln. Julian beschwert sich: „Ich habe noch nie etwas für 2.000 Euro am Straßenrand gefunden.“

„Bares für Rares“ und eine wilde Brosche

Wendela Horz freut sich über das Schmuckstück, das Annette bei „Bares für Rares“ anbietet: „Was Wildes!“ Die Diamantbrosche war ein Geschenk der Schwiegermutter und symbolisiert durch die Machart Bewegung und Tempo. Sie besteht aus 585er Gold sowie Platin. Die vielen Diamanten wiegen zusammen rund 1,5 Karat.

Angeblich handelt es sich sogar um das Meisterstück des Juweliers. Die Expertin hält das aber nicht für möglich, da die technischen Anforderungen in der Herstellungsweise nicht hoch genug seien. Die Aussage dürfte also eher im übertragenen – und verkaufsfördernden – Sinne gemeint sein. Ist unter diesen Umständen der Wunschpreis von Annette realistisch? Die wünscht sich nämlich 1.500 Euro als Verkaufserlös. Die Schätzung der Expertin ist nur geringfügig niedriger: 1.200 bis 1.400 Euro.

Das Schmuckstück landet direkt in den Händen von Elke Velten. Die bekanntermaßen schmuckaffine Händlerin ist sichtlich angetan: „Wunderbare Brosche!“ Doch das Anfangsgebot macht Julian mit 700 Euro. Aber Elke kontert dieses und auch alle weiteren Offerten der Händlerkonkurrenz und überbietet sich zwischenzeitlich sogar selbst. Für 1.000 Euro kommt Annette am Ende mit der Händlerin ins Geschäft.

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