Ausgabe vom 13. März

Experte von "Bares für Rares" ist sich sicher: "Das gibt ein Bietergefecht"

13.03.2026, 13.39 Uhr
Bei "Bares für Rares" entbrennt ein hitziges Bietergefecht um einen seltenen Kraftmesser aus den 1930er-Jahren. Händler wie Walter Lehnertz und Julian Schmitz-Avila liefern sich ein spannendes Duell, während ein Ölgemälde des Schweizer Malers Albert Nyfeler für eine Überraschung sorgt.
Horst Lichter.
Horst Lichter.  Fotoquelle: © Frank W. Hempel/ZDF

Anfangs scheint es so, als lauerten kleine Igel in den Portemonnaies der Händler, die die Geldscheine nicht loslassen wollen. Dieser Eindruck drängt sich einem Besucher nicht ganz zu Unrecht auf. Denn die Händlerangebote bleiben zunächst weit von den Expertisen entfernt. Dann jedoch bringen ein Unterhaltungsautomat und ein Bild die Wende.

„Bietergefecht“ um Unterhaltungsautomat bei „Bares für Rares“

Automaten, an denen Zahlungswillige ihre Kraft unter Beweis stellen konnten, waren früher fester Bestandteil von Kirmes und Kneipe. Friedrich und Sven haben ein besonders schönes, historisches Exemplar mit Eichenholzgehäuse im Gepäck. Kein Wunder, dass diese Rarität Horst Lichter gefällt: „Das sieht ja mal doll aus.“ Tatsächlich gab es so ein Gerät noch nie bei „Bares für Rares“.

Experte Sven Deutschmanek ist begeistert, dass die Skala des Geräts nicht nur original, sondern auch im „Top-Zustand“ ist. Er datiert den Kraftmesser der Firma Globus auf die 1930er-Jahre. Obwohl der Automat grundsätzlich funktionstüchtig ist, fehlen einige Komponenten. Zudem wären noch weitere Investitionen erforderlich. Von den auf der Vorderseite versprochenen „elektrischen Lichteffekten“ ist nämlich nichts zu sehen.

Dennoch wünschen sich die Verkäufer „mehr als 1.000 Euro“ für den Kraftmesser. Der Experte taxiert den Unterhaltungsautomaten wegen des Zustands jedoch nur zwischen 700 und 800 Euro. Doch Sven Deutschmanek kennt natürlich die Händler und beruhigt die Verkäufer: „Das gibt ein Bietergefecht.“

„Das geht nicht nach Holland!“

Vor den ersten Geboten bildet sich eine Traube von Händlern um den Kraftmesser. Doch kein Händler bringt genug Kraft auf, um sich überhaupt auf der Anzeigeskala zu platzieren. Walter Lehnertz startet mit seinem obligatorischen Gebot von 80 Euro. Schnell kommt es zu einem Bieterduell mit Julian Schmitz-Avila, aus dem „Waldi“ jedoch bei 330 Euro aussteigt: „Jetzt mag ich nicht mehr.“ Sollte das schon das Ende gewesen sein?

Doch dann schaltet sich Walters niederländischer Intimfreund Jos van Katwijk ein: „350!“ Fast reflexhaft kontert „Waldi“ und sofort kommt es zum nächsten Duell der Gebote. Bei 500 Euro scheint jedoch das Ende der Fahnenstange erreicht – bis die Verkäufer die Expertise verraten. Denn dann ist auch Julian wieder mit dabei. Am Ende ist „Waldi“ mit 710 Euro der Höchstbietende und zahlt sogar freiwillig 750 Euro und erklärt triumphierend: „Das geht nicht nach Holland!“

„Bares für Rares“: Händler pulverisieren Gemäldeexpertise

Monika und Petra möchten ein Ölgemälde aus dem Jahr 1965 zu Geld machen. Bianca Berding ordnet dieses dem Schweizer Maler Albert Nyfeler zu. Das Bild zeigt eine Ansicht des Lötschentals. Die Expertin ist vor allem von der phänomenalen Farbenpracht des Bildes und dem malerischen Spiel zwischen Berg und Himmel begeistert.

Bereits für 100 Euro würde Monika das Bild abgeben. Die Expertenschätzung liegt allerdings in ganz anderen Sphären. Denn die Expertin taxiert das bestens erhaltene Gemälde zwischen 800 und 1.200 Euro. Monika ist begeistert: „Das hätte ich niemals gedacht.“

„Warum trennt man sich denn freiwillig von so ’nem schönen Himmel?“

Julian kann es nicht fassen: „Warum trennt man sich denn freiwillig von so ’nem schönen Himmel?“ Auch David Suppes ist angetan und startet direkt mit einem Gebot von 700 Euro. Da will nur noch Julian dagegenhalten: „750!“ Damit beginnt ein furioses Duell. Schnell ist die Expertise erreicht und überschritten.

Erst nach Julians Gebot von 2.600 Euro überlegt David, nach der Expertise zu fragen. Die Verkäuferinnen verweigern charmant die Aussage. Dennoch bessert David seine Offerte nach. Doch keine Chance: Julian sichert sich das Gemälde schließlich für satte 2.800 Euro und lässt seinen Kollegen mit Trennungsschmerzen zurück.

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