Ausgabe vom 17. März

„Bares für Rares“: 15.000 Mark weg – drastischer Wertverfall schockt Händler

17.03.2026, 10.23 Uhr
Was einst ein kleines Vermögen wert war, bringt plötzlich nur noch einen Bruchteil ein. Bei „Bares für Rares“ wird ein drastischer Wertverlust sichtbar.
Horst Lichter
Horst Lichter  Fotoquelle: © ZDF

Die höchsten Preise erzielten dieses Mal zwei alte Kerzenleuchter, ein kunstvoll gemaltes Bild sowie eine Brosche, von der sich nicht nur die Expertin begeistert zeigt.

„Tolle Meisterarbeit“ bei „Bares für Rares“

Zwei geerbte Kerzenleuchter möchte Tina den Händlern anbieten. Heide Rezepa-Zabel erklärt, dass es sich um Schabbat-Leuchter handelt. Diese bestehen aus 750er Silber und sind zwischen 1852 und 1868 in aufwendiger Handarbeit entstanden. Da sollten doch die 800 Euro, die sich Tina als Verkaufserlös wünscht, möglich sein. Bestimmt. Denn Heides Expertise bewegt sich in einer Spanne von 1.000 bis 1.200 Euro.

Wolfgang Pauritsch untersucht die Sabbat-Leuchter genau und hat eine klare Meinung: „Tolle Meisterarbeit!“ Auch Walter „Waldi“ Lehnertz ist begeistert und schwärmt von „den schönsten Leuchtern, die wir jemals hatten“. Wolfgang bietet direkt 750 Euro. Aber auch Waldi und Elisabeth „Lisa“ Nüdling möchten die rund 160 Jahre alten Leuchter haben. Doch dann grätscht Sarah Schreiber dazwischen und sichert sie sich für 1.000 Euro.

„Bares für Rares“: heftiger Wertverfall

Lisa verkauft im Auftrag ihrer Großmutter ein Ölgemälde und bekommt dabei von ihrem Onkel Wolfgang Unterstützung. Friederike Werner ist „begeistert“ und auch Horst Lichter zeigt sich angetan: „Das sieht sehr schön aus!“ Die Expertin ordnet das Bild, das eine Kartoffelernte nahe München zeigt, dem bekannten Maler Karl Stuhlmüller zu und datiert es zwischen 1900 und 1930. Sie lobt vor allem die „sehr schöne, farbige, dunstige Landschaft“. 1.000 bis 2.000 Euro wünscht sich Lisas Oma für das Bild. Das könnte klappen. Denn Friederike taxiert den Wert zwischen 900 und 1.100 Euro.

Wolfgang hat bei der Betrachtung des Gemäldes direkt den richtigen Riecher: „Ist das ein Stuhlmüller?“ Allerdings verdeutlicht er auch den heftigen Wertverfall: „Diese Bilder haben vor 30 Jahren 15.000 Mark gekostet.“ In einer ganz anderen Liga spielt da Fabian Kahls Anfangsgebot von 350 Euro. Nachdem Sarah bei 500 Euro angekommen ist, möchte Waldi wissen, wie der Künstler überhaupt gehandelt wird. Doch Wolfgang wittert eine Gelegenheit, unterbricht seinen Kollegen und verdoppelt das Höchstgebot auf 1.000 Euro. Damit sticht der Österreicher die Konkurrenz mit einem Streich aus.

Brosche verzaubert bei „Bares für Rares“ nicht nur die Expertin: „Juhu!“

Natürlich muss es auch in dieser Folge von „Bares für Rares“ ein Schmuckstück geben. Heide Rezepa-Zabel zeigt sich von diesem regelrecht verzaubert: „Zauberhaft. Elegant. Graziös. Anmutig.“ Die Brosche stellt eine Schleife mit Ähren dar. Für den Wert wichtiger ist aber, dass es aus 750er Weißgold und Diamanten von guter Qualität mit einem Gesamtgewicht von 0,9 Karat besteht. Allerdings ist es etwas beschädigt. Lassen sich dennoch die 800 Euro realisieren, die sich Eigentümerin Gurte wünscht? Möglicherweise. Denn Heides Schätzpreis liegt zwischen 700 und 800 Euro.

Auch Wolfgang ist von der Brosche entzückt: „Wunderschön!“ Zudem lobt er die sehr gute Steinqualität – beste Bedingungen für hohe Gebote. Der Österreicher eröffnet den Gebotsreigen mit 350 Euro. Wenn es um Schmuck geht, ist aber natürlich auch Lisa dabei: „400!“ Beide liefern sich ein Bieterduell, bis sich Fabian einschaltet. Mit 800 Euro bietet er bereits am oberen Ende der Expertise. Doch Lisa kann dem Schmuckstück nicht widerstehen und erhöht auf 850 Euro. Als die Händlerkonkurrenz aufgibt und Gurte akzeptiert, quittiert sie das mit einem kleinen Jubelschrei: „Juhu!“

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