Das sagt der Schlagerstar

„Keinen Shakespeare“: Roland Kaiser über Silbereisen als „Traumschiff“-Kapitän

05.06.2026, 11.59 Uhr
Florian Silbereisen wird als „Traumschiff“-Kapitän immer wieder kritisch gesehen. Roland Kaiser kann diese Einwände nicht nachvollziehen und stellt sich klar hinter ihn.
Roland Kaiser und Florian Silbereisen stehen gemeinsam auf der Bühne.
Roland Kaiser hat sich nach Kritik an Florian Silbereisen zu Wort gemeldet.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Bodo Schackow

Seit Florian Silbereisen 2019 erstmals als Kapitän Max Prager das Kommando auf dem „Traumschiff“ übernahm, gibt es immer wieder Diskussionen um seine Besetzung. Viele Zuschauer begegneten der Personalie anfangs mit Skepsis, eine damalige Umfrage zeigte die Vorbehalte deutlich. Auch Jahre später wird weiter darüber gesprochen, ob Silbereisen wirklich zur traditionsreichen ZDF-Reihe passt.

Roland Kaiser über Florian Silbereisen: Klare Ansage zum „Traumschiff“

Kaiser und Silbereisen blicken beide auf eine lange Karriere im Showgeschäft zurück. Mehrfach standen die beiden bereits gemeinsam vor der Kamera, was ihr gutes Verhältnis festigte. Als Kaiser in einem Interview nach seiner Einschätzung zu Silbereisens Rolle als „Traumschiff“-Kapitän Max Prager gefragt wurde, stellte er sich klar hinter seinen Kollegen.

Zwar wird Florian Silbereisen seit seinem Einstieg in die ZDF-Kultreihe immer wieder kritisiert, doch Kaiser könne die Einwände nicht nachvollziehen: „Er muss dort schließlich keinen Shakespeare oder Goethe verkörpern, sondern schlicht einen Kapitän.“ Für den Schlagerstar ist Silbereisen deshalb die ideale Besetzung – und ein cleverer Schachzug des Senders, der dem „Traumschiff“ damit frischen Wind verliehen habe.

Florian Silbereisen als „Traumschiff“-Kapitän: Roland Kaiser kontert Kritik

Den Vorwurf, Silbereisen sei mit 43 Jahren viel zu jung für die Rolle des „Traumschiff“-Kapitäns, ließ Roland Kaiser in einem Gespräch mit derwesten.de nicht gelten. Ganz im Gegenteil: „Ich hatte eher den Eindruck, dass die Kapitäne früher – mit Ausnahme von Sascha Hehn – deutlich zu alt waren. Im echten Berufsleben wären sie längst im Ruhestand gewesen“, stellte der Schlagerstar klar.



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