DVD-Highlights

Erneute Rückkehr nach Pandora: Das sind die DVD-Highlights der Woche

05.06.2026, 00.00 Uhr
"Avatar: Fire and Ash", "Good Luck, Have Fun, Don't Die" und "Stromberg – Wieder alles wie immer": Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Fast drei Milliarden Dollar spülte der 2009 veröffentlichte Science-Fiction-Blockbuster "Avatar – Aufbruch nach Pandora" weltweit in die Kinokassen, was ihn zum finanziell erfolgreichsten Film aller Zeiten machte. Nicht nur dank dieser Zahlen zementierte Regisseur und Drehbuchautor James Cameron seinen Status als einer der Giganten des Hollywood-Kinos. Visuell setzte er einmal mehr in seiner Karriere (unter anderem "Terminator" und "Titanic") mit dem größtenteils digital erzeugten Abenteuerstreifen Maßstäbe. Mithilfe eines ausgefeilten Performance-Capture-Verfahrens wurde das Spiel der Darsteller auf computergenerierte Figuren übertragen, in deren Gesichtern sich selbst kleinste mimische Regungen wiedergeben ließen. Auch sonst wusste der auf dem fiktiven Mond Pandora angesiedelte Film um die dort lebende Alien-Spezies der Na'vi technisch zu begeistern. Ähnliches gelang der 2022 gestarteten Fortsetzung "Avatar: The Way of Water", die 2,334 Milliarden Dollar einspielte. "Avatar: Fire and Ash" war mit 1,485 Milliarden Dollar Einnahmen zwar nicht ganz so erfolgreich wie die beiden Vorgänger, begeisterte Ende 2025 aber dennoch in den Kinos. Nun erscheint der Film, ebenso wie das absurde Sci-Fi-Abenteuer "Good Luck, Have Fun, Don't Die" und "Stromberg – Wieder alles wie immer", das Comeback der berühmten Büro-Mockumentary, auf DVD und Blu-ray.

"Avatar: Fire and Ash" (VÖ: 12. Juni)

"Avatar: Fire and Ash" wurde parallel zum Vorgänger gedreht. Inhaltlich schließt das neue Kapitel direkt an das letzte an. Der Ex-Soldat Jake Sully (Sam Worthington), der seit dem Ende des ersten Teils komplett mit seinem blauen Na'vi-Avatar verschmolzen ist, hat seinen ältesten Sohn Neteyam (Jamie Flatters) verloren, was seiner Familie schwer zu schaffen macht. Ehefrau Neytiri (Zoë Saldaña) versinkt in stiller Trauer, während Neteyams Bruder Lo'ak (Britain Dalton) heftige Schuldgefühle plagen. Umso mehr möchte er seinem Vater endlich beweisen, was in ihm steckt. Jake wiederum versucht, den Tod zu verdrängen. Doch natürlich liegt das Erlebte wie ein Schatten über der Sully-Sippe. Jakes Erzfeind Miles Quaritch (Stephen Lang), der seit seinem Ableben als geklonter blauer Avatar auf Rache sinnt und seine Kolonisierungsmission auf Pandora zu Ende bringen will, lässt derweil nicht locker. Unterstützung findet er bei der furchtlosen Varang (Oona Chaplin), die den räuberischen Clan der Mangkwan anführt – ein indigener Stamm, der auf einem unwirtlichen, von Asche bedeckten Vulkan haust. Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss Sully erneut in den Kampf ziehen. Furiose Actionszenen, exotische Lebewesen und eine üppige Fauna – all das erwartet das Publikum im dritten Teil, der mit der Heimat Varangs außerdem eine bislang unbekannte Seite Pandoras zeigt.

Preis DVD: circa 15 Euro

US, 2025, Regie: James Cameron, Laufzeit: 189 Minuten

"Good Luck, Have Fun, Don't Die" (VÖ: 5. Juni)

Gore Verbinski hat zweifellos Sinn für Humor und mag Protagonisten abseits der Norm. Am eindrucksvollsten zeigte sich das in seinen drei "Fluch der Karibik"-Filmen mit Johnny Depp als ikonischem Captain Jack Sparrow. Es zeigt sich auch jetzt wieder in der durchgeknallten Science-Fiction-Komödie "Good Luck, Have Fun, Don't Die", der ersten Regie-Arbeit von Verbinski seit immerhin zehn Jahren. Die Geschichte beginnt in irgendeinem gewöhnlichen Diner in Los Angeles. Da sitzen alle möglichen Menschen beim Essen, und dann kommt plötzlich ein "Mann aus der Zukunft" (Sam Rockwell) durch die Tür. Er erklärt, dass er bereits 117-mal hier war, um ein Team zu rekrutieren, dass die Versklavung der Welt durch eine böse Künstliche Intelligenz verhindern soll. Man lacht ihn aus, wenig überraschend. Als der Zeitreisende allerdings damit droht, das Diner in die Luft zu jagen, nimmt Weltrettungsversuch Nummer 118 doch seinen Lauf. Gore Verbinski sieht seinen "Mann aus der Zukunft" irgendwo zwischen Absurdität, Comedy, tiefem Pathos und Schmerz – eine tragikomische Figur, der eine gewisse "Traurigkeit" anhaftet. Neben Sam Rockwell stehen unter anderem auch Michael Peña, Juno Temple, Haley Lu Richardson und Zazie Beetz auf der Besetzungsliste.

Preis DVD: circa 15 Euro

US/DE, 2025, Regie: Gore Verbinski, Laufzeit: 128 Minuten

"Stromberg: Wieder alles wie immer" (VÖ: 11. Juni)

Inkompetent, unzuverlässig, taktlos, übergriffig, chauvinistisch und manchmal einfach nur fies: Es gibt so viel Negatives, das man über Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) sagen könnte. Der frühere Ressortleiter der Abteilung Schadensregulierung M bis Z bei der Capitol-Versicherung gilt bis heute als Paradebeispiel für einen schlechten Chef. Aber irgendwie konnte das Publikum nicht genug bekommen von diesem Scheusal, damals Mitte der 2000er-Jahre. Die presigekrönte Büro-Mockumentary nach Vorbild der britischen Serie "The Office" gehörte über Jahre zu den beliebtesten Sendungen im ProSieben-Programm. Nach fünf TV-Staffeln endete die Geschichte schließlich 2014 auf der großen Leinwand mit "Stromberg – Der Film": Filialschließung, Massenentlassungen bei der Capitol, Stromberg gefeuert! Der Ende 2025 erschienene Film "Stromberg – Alles wieder wie immer" erzählt die Geschichte nun weiter: Neben Stromberg (Christoph Maria Herbst) sind unter anderem auch Ernie (Bjarne Mädel), Ulf (Oliver Wnuk), Tanja (Diana Staehly), Jennifer (Milena Dreißig) und Lars (Laurens Walter) wieder dabei. Die Story: Noch viel extremer als in der Realität ist auch in der Filmwelt inzwischen ein Kult um Bernd Stromberg entstanden. Der Hype ist so groß, dass eine Fernsehproduktion Bernd Stromberg und vier seiner ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine Talkshow einlädt. Wie zu erwarten eskaliert das Wiedersehen schnell, und alte Rechnungen werden beglichen ...

Preis DVD: circa 15 Euro

DE, 2025, Regie: Arne Feldhusen, Laufzeit: 95 Minuten


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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