"Hab ich ein Glück": Vervielfachte Wunschpreise und ein kostbares Geschenk bei "Bares für Rares"
Jana möchte ein Werbeschild für die Marke Veedol verkaufen, das Horst Lichter zusagt: „Das ist aber hübsch.“ Es zeigt eine Frau, die sich dynamisch auf Schlittschuhen bewegt und eine Schärpe mit dem Markennamen präsentiert. Experte Detlev Kümmel datiert es auf die 1960er-Jahre. Allerdings besteht es nur aus dünnem Weißblech. Wohl auch deshalb ist der Wunschpreis mit 50 Euro recht bescheiden. Detlev hält immerhin 100 bis 150 Euro für möglich.
Doch die Händler sind ganz anderer Meinung. So untersucht Liza Kieldon das „wunderschöne, alte Blech-Werbeschild“ sichtlich mit Interesse. Dann macht Christian Vechtel auch noch einen Fehler und verrät: „Ich bin ganz aufgeregt.“ Dabei entspricht bereits sein Anfangsgebot dem Wunschpreis. Als sich die Händler immer weiter in die Höhe bieten, erkennt Christian seinen Fauxpas. Deswegen erhöht er direkt auf 200 Euro. Doch Markus Wildhagen kontert, sodass Christian mit 220 Euro noch tiefer in die Tasche greifen muss, um sich das Werbeschild zu sichern.
„Bares für Rares“: Schmuckset sorgt für tierische Freude
Nicole hat von ihrer Großmutter ein antikes Schmuckset geerbt, das sie nun den Händlern anbieten möchte. Expertin Wendela Horz datiert das vierteilige Set aus Brosche, Ring und Ohrringen um das Jahr 1900. Die Schmuckstücke bestehen aus 585er Gold und sind mit Saphiren und Perlen versehen. Obwohl sie stilistisch gut miteinander harmonieren, gehören die einzelnen Teile nicht zusammen. Lassen sich trotzdem, wie von Nicole gewünscht, 300 Euro erzielen? Bestimmt! Denn das gibt laut Wendela bereits der Goldwert her. Als Gesamtwert setzt sie 500 Euro an.
Christian tut es schon wieder und lobt vorab die präsentierten Schmuckstücke. Liza beginnt beim Goldwert von 300 Euro. Doch Julian Schmitz-Avila und Christian kontern das Anfangsgebot der Händlerin direkt. Markus durfte die Schmuckstücke noch nicht einmal sehen, bietet aber dennoch 360 Euro. Schmuckfan Elke Velten erhöht auf 400 Euro. Doch die Gebote klettern weiter und Julian lockt seinen Kollegen: „Christian, wenn Du es haben willst, musst Du bestimmt 500 sagen.“ Das setzt dieser prompt um und wird genauso prompt überboten, sodass die Expertise bereits überschritten ist. Markus prophezeit, dass „Christian 600 bieten müsste“. Fast richtig: Bei 610 Euro kann er die Konkurrenz abschütteln und gesteht: „Ich freue mich tierisch.“
Putto macht bei „Bares für Rares“ Verkäufer und Händler glücklich
Das Highlight der Sendung ist eine Keramik-Plastik. Diese stellt einen Putto dar, der den Frühling symbolisiert. Christel hatte die Figur als Geburtstagsgeschenk erhalten und wollte sie ursprünglich auf dem Flohmarkt verkaufen. Experte Colmar Schulte-Goltz datiert die „wunderbare Plastik“ zwischen 1907 und 1912 und ordnet sie der bedeutenden Manufaktur Wiener Keramik zu. Wohl auch deswegen ist der Wunschpreis mit 1.000 bis 2.000 Euro sehr ambitioniert, wie Horst findet. Doch Colmars Expertise liegt noch höher: 2.700 bis 3.700 Euro.
Im Händlerraum wissen die Profis schnell, was sie für ein Schätzchen vor sich haben. Christian bietet für den „Klassiker der Jugendstil-Keramik“ 500 Euro. Schnell werden die Gebote vierstellig, wobei Julian auffällig schnell jede Offerte seiner Kollegen kontert. Am Ende sichert er sich das Kunstwerk für 2.650 Euro, was ihn und die Verkäuferin glücklich macht. Er gesteht: „Hab’ ich ein Glück, dass die Österreicher heute nicht anwesend waren.“ Vor allem Wolfgang Pauritsch wäre bestimmt interessiert gewesen.
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