Ausgabe vom 23. Februar 2026

„Bares für Rares“: Verkäufer hoffen auf 18.000 Euro — dann der Schock

23.02.2026, 13.10 Uhr
Dieses Mal gibt es bei „Bares für Rares“ besondere Raritäten zu sehen. Aber lässt sich auch ein astronomischer Wunschpreis erzielen?
"Bares für Rares": Horst Lichtersteht an ein Pult gelehnt im "Bares für Rares"-Studio und hält die Hand einer kleinen gelben Figur, die auf dem Pult steht. Dabei blickt er lächelnd in die Kamera.
Horst Lichter moderiert seit jeher die Trödelshow.  Fotoquelle: ZDF/Frank Beer

Horst Lichter staunt in einer neuen Ausgabe von „Bares für Rares“ gleich mehrfach: Eine ungewöhnliche Rarität mit Achterbahn-Vergangenheit sorgt im Händlerraum für geteilte Reaktionen. Auch ein Schmuckstück entpuppt sich als ganz anders, als zunächst vermutet – und heizt die Stimmung bei den Geboten an. Für einen echten Schockmoment sorgt schließlich ein Kunstobjekt: Die Expertise fällt deutlich niedriger aus als erhofft.

„Bares für Rares“: Hat David ein Rad ab?

Auch wenn Horst Lichter „Bares für Rares“ bereits seit vielen Jahren moderiert, gibt es immer noch Raritäten, die ihn überraschen: „Was haben wir denn da für’n Ding?“ Das „Ding“ ist ein Hochleistungsrad und kam in der Achterbahn Cop Car Chase im Bottroper Movie Park von 1996 bis 2006 zum Einsatz, wie ein Zertifikat bestätigt. Verkäuferin Carina hatte das Rad mit einem selbst gedrehten Film gewonnen. 100 bis 150 Euro möchte die Auszubildende für die Rarität erlösen. Die unterste Grenze dieser Preisspanne hält Experte Detlev Kümmel für möglich.

Händler David Suppes zeigt sich gleich begeistert: „Wie toll!“ Leider teilen seine Mithändler diese Begeisterung nicht. Deswegen kontert auch niemand sein Eröffnungsgebot von 100 Euro. Auf die 120 Euro, die Carina haben möchte, lässt sich David ein, denn: „Ich weiß ’eh nicht, was es wert ist, deswegen gebe ich auch gerne 120.“ Hier wäre vermutlich noch mehr drin gewesen. Nicht jedoch bei Händlerkollege Benjamin Leo Leo, der augenzwinkernd spottet: „Also David, ich denke, Du hast ein Rad ab.“ Doch was hat der Käufer mit dem ersteigerten Objekt vor? Wahrscheinlich wird er einem befreundeten Achterbahnfan eine Freude machen.

Schmucküberraschung bei „Bares für Rares“: „Es ist was ganz Anderes, als Du vermutest“

Schmuckstücke gibt es oft bei „Bares für Rares“. Doch diese sind so ungewöhnlich, dass Expertin Wendela Horz gleich eine Ansage an Horst richtet: „Es ist was ganz Anderes, als Du vermutest.“ Tatsächlich handelt es sich nicht um Ohrringe, wie der Moderator glaubt, sondern um Hutglocken aus den 50ern oder 60ern. Dazu kommt ein um 1900 gefertigter Ring, der als ein Symbol für Reichtum diente. Den niederländischen Trachtenschmuck aus 585er Gold möchte Netty für eine Nachbarin zu Geld machen. Der Wunschpreis liegt bei 1.600 Euro. Doch auch mit der Expertise von Wendela – 1.000 bis 1.200 Euro – ist die Niederländerin einverstanden.



Im Händlerraum findet der Schmuck natürlich direkt den Weg zu Susanne Steiger. Währenddessen versucht Jos van Katwijk mit seiner Landsfrau „Geheimverhandlungen“ auf Niederländisch zu starten. Zudem erklärt er seinen Kollegen, was es mit den Hutglocken genau auf sich hat. Susanne und David sind vor allem vom Ring angetan und duellieren sich mit ihren Geboten um den Schmuck. Auch diese Rarität kann sich am Ende David sichern und bezahlt dafür 1.000 Euro.

Schockierende Expertise bei „Bares für Rares“

18.000 Euro! So viel möchten Grace und Kalle für das ungewöhnliche Kunstobjekt erlösen, das sie in den USA erstanden haben. Dabei handelt es sich um eine Darstellung von Weiblichkeit, die Horst beeindruckt: „Wow! Das sieht ja doll aus.“ Das 1997 gefertigte „Counterpoint“-Skulptur besteht aus lichtdurchlässigem Kunststoff, der wie Kristall aussieht, und stammt vom bekannten US-Bildhauer Frederick Hart.

Der verfügte laut Colmar Schulte-Goltz über eine „hohe Art von technischem Know-how“. Die sinnliche Kombination von Negativ- und Positivgestaltung wirkt nicht nur durch die innovative Machart, sondern auch durch die raffinierte integrierte Beleuchtung lebendig. Doch die Expertise beträgt lediglich 2.200 bis 2.500 Euro. Das ist für Grace und Kalle natürlich ein Schock. Schließlich hatte das Ehepaar kurz vor dem Tod des Künstlers deutlich mehr bezahlt. Deswegen nehmen sie das Kunstwerk wieder mit nach Hause.

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