Ausgabe vom 19. Februar 2026

Diamanten & mehr: Bei „Bares für Rares“ eskaliert das Bieten gleich mehrfach

19.02.2026, 10.17 Uhr
Bei "Bares für Rares" entbrennen hitzige Bieterduelle um einen Postbus, ein Klapp-Bidet und ein edles Collier.
Moderator Horst Lichter.
Moderator Horst Lichter.  Fotoquelle: © ZDF/Frank Hempel

Dieses Mal bieten die Händler um ein Postbus-Spielzeug, ein Hygienemöbel sowie ein edles Collier und zeigen sich ungewohnt spendabel.

Bus-Bieterstreit bei „Bares für Rares“

Roland möchte einen Flohmarktfund verkaufen, mit dem er Horst Lichter direkt überzeugen kann: „Das gefällt mir aber wieder außerordentlich gut.“ Dabei handelt es sich um einen über Kabelfernbedienung steuerbaren Blech-Postbus der Firma Tippco aus den 1960ern, dessen Zustand Experte Sven Deutschmanek mit „außerordentlich gut“ adelt. Weil sich seine Expertise von 240 bis 280 Euro im Bereich von Rolands Wunschpreis – 220 bis 300 Euro – bewegt, steht der Händlerkarte nichts im Wege.

Im Händlerraum testen Jos van Katwijk und Julian Schmitz-Avila das Blechspielzeug direkt aus. Dabei orakelt Julian: „Der Jos ist schon ganz nervös. Der will ihn unbedingt haben.“ Doch auch Waldi Lehnertz macht eine Kampfansage: „Mein Freund Markus hat ein Busunternehmen. Dem haue ich das aufs Auge. Der muss den einfach kaufen.“ Schnell entwickelt sich ein Bietergefecht zwischen ihm, Julian und Jos. Der Niederländer setzt schließlich ein Statement, indem er sich zweimal selbst überbietet und die Gebote der Konkurrenz schnell kontert. Da lässt Waldi die Runde an seinem Erfahrungsschatz teilhaben: „Wenn Du den Holländer herausforderst, wird der richtig biestig.“ Für 350 Euro erhält Jos – der wahrscheinlich auch noch mehr bezahlt hätte – den Zuschlag.

Nur bei „Bares für Rares“ kann ein Hygienemöbel zur Pastaschale werden

Auch Gerdi und Laura waren auf dem Flohmarkt unterwegs. Das Mutter-Tochter-Gespann hat dort ein Klapp-Bidet erstanden, für das die beiden nun mindestens 50 Euro erlösen möchten. Sven datiert das Hygienemöbel aus Eichenholz um das Jahr 1900 und demonstriert sogar die Funktionsweise. Auch weil die keramischen Einsatzschalen vom Traditionsunternehmen Villeroy & Boch stammen und sich das Bidet in einem „außerordentlich guten Zustand“ befindet, taxiert er den Wert auf 120 bis 150 Euro. Einen alternativen Verwendungsvorschlag hat er auch parat – als Pastaschale.

Die Händler rätseln zunächst über den Zweck des zusammengeklappten Möbelstücks – „eine Klavierbank“, „ein Klavierhocker“. Als es aufgeklappt ist, klärt Waldi seine Kollegen auf: „Das ist ein Bidet.“ Svens Vorschlag stößt im Händlerraum allerdings nur auf wenig Gegenliebe: David Suppes findet ihn sogar „entwürdigend“. Jos hingegen bringt das offensichtlich auf eine Idee, sodass er sein Gebot erhöht. Schließlich klaut er Waldi sogar dessen typische „80 Euro“-Offerte. Beginnt hier ein langwieriger Bieterstreit? Nein. Für 100 Euro kommt wieder der Niederländer zum Zug.

„Bares für Rares“: „Heidenei“-Collier und ein Händler mit Gewissensbissen

„Heidenei!“, kommentiert Horst ein auffälliges Schmuckstück– allerdings auch, weil als Expertin Heide Rezepa-Zabel neben ihm steht. Das Collier kombiniert mehrere Diamanten mit einem Gewicht von 3,1 Karat und rhodiniertes Platin. Allerdings ist es jünger als vermutet und stammt aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Dennoch wünscht sich Helga mindestens 5.000 Euro für ihr Schmuckstück. Diesem Wunsch kann Heide nicht ganz entsprechen, hält jedoch 3.500 bis 4.000 Euro für möglich.

Wenig überraschend gelangt das Schmuckstück im Händlerraum direkt in die Hände von Lisa Nüdling. Die lobt direkt die „betörenden großen Steine“ des Colliers, aber auch Waldi ist entzückt: „Alter Schwede! Das sieht aber cool aus!“ Doch es sind David und Julian, die sich mit ihren Geboten um das Collier duellieren. Helga möchte eigentlich mindestens 4.000 Euro für das Schmuckstück, senkt ihre Schmerzgrenze aber dann doch auf 2.700 Euro. David akzeptiert, bekommt dann aber doch ein schlechtes Gewissen und erhöht freiwillig auf 3.000 Euro.

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