„Bares für Rares“ vom 4. Februar 2026

Händler-Duell bei „Bares für Rares“: Waldi gegen Jos eskaliert

04.02.2026, 10.43 Uhr
Dieses Mal wird es bei „Bares für Rares“ unbequem, schimmernd und süß. Außerdem pflegen zwei Händler ihre freundschaftliche Rivalität.
"Bares für Rares": Die Händler Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Fabian Kahl, Christian Vechtel und Anaisio Guedes stehen mit Moderator Horst Lichter im Händlerraum, dabei lächeln sie in die Kamera.
Bei „Bares für Rares“ lieferten sich zwei Händler ein Bieter-Duell.  Fotoquelle: ZDF/Frank Beer

Was ist bei einem Stuhl am wichtigsten? Wenn es Bequemlichkeit ist, fällt das Möbelstück, das Marita Neumann und Gabriele Wagner mitbringen, wohl durch. Denn das Urteil von Sven Deutschmanek ist eindeutig: „Er ist absolut nicht bequem.“ Allerdings handelt es sich bei dem kantigen „Rot-blau-Stuhl“ um ein gefragtes Designobjekt, das der Niederländer Gerrit Rietveld bereits 1918 entwarf. In den 1990ern fertigte es dann der renommierte italienische Möbelhersteller Cassina in Lizenz.

Deswegen scheint der Wunschpreis von 1.000 Euro nicht unrealistisch, zumal der Experte sogar 1.300 Euro für möglich hält. Als Walter Lehnertz sieht, wie sich sein Kollege Jos van Katwijk in den Stuhl quält, hat sich für ihn der Kauf eigentlich schon erledigt. Der Niederländer hat bei dem Möbelstück sofort den richtigen Riecher, ist schnell Höchstbieter, von der Expertise aber ein gutes Stück entfernt. Doch seine Kollegen – und hier vor allem „Waldi“, der mit Jos bekanntlich eine freundschaftliche Rivalität pflegt – und die Verkäuferin bringen ihn schließlich dazu, seine Schmerzgrenze bis auf 800 Euro zu erhöhen. Am Ende ist Jos mit dem Geschäft „sehr froh“ und auch die Verkäuferin findet: „Es war super.“

„Bares für Rares“: Eine schimmernde Angelegenheit

15.000 Euro: Das schwebt Maximilian „Max“ Kölling als Wunschpreis für das mitgebrachte Armband vor. Das hat auch wirklich einiges zu bieten. Denn 144 Brillanten unterschiedlichster Größe und neun Saphire sorgen für ein spektakuläres Lichtspiel. Das Armband selbst besteht zudem aus 750er Weißgold und befindet sich in sehr gutem Zustand. Allerdings ist die Expertise für ihn eine Enttäuschung.

Heide Rezepa-Zabel kommt „mit viel Goodwill“ nämlich nur auf 5.000 bis 7.000 Euro, was auch an den unterschiedlichen Qualitäten und Tönungen der Edelsteine liegt. Max entscheidet sich dennoch für die Händlerkarte und gibt das Schmuckstück direkt in die Hände von Lisa Nüdling. Die ist sichtlich angetan und lässt der Konkurrenz keine Chance. Sie möchte allerdings nicht mehr als 5.300 Euro bezahlen. Max akzeptiert und zieht am Ende ein positives Fazit: „Ganz toll, hat mir sehr viel Spaß gemacht.“ Wie viel das Armband wohl erlöst hätte, wenn Schmuckliebhaberin Susanne Steiger mit am Händlertisch gesessen hätte?

„Bares für Rares“: Eine süße Angelegenheit

Die freundschaftliche Fehde von Jos und Waldi geht in die nächste Runde. Anlass ist ein kleines Blechspielzeug, das Martina und Klaus Kelch im Gepäck haben. Sven Deutschmanek adelt den aufziehbaren Braunbären als „was ganz Seltenes“ und lobt den Zustand als „sehr, sehr gut“. Klaus möchte mindestens 180 Euro für das Spielzeug seines Vaters. Der Experte ist da ganz bei ihm und hält für den 1939 oder 1940 in Nürnberg hergestellten Bären sogar 190 bis 220 Euro für möglich.

Im Händlerraum quittiert Lisa das Spielzeug direkt mit dem Ausruf: „Ist der süß!“ Auch Waldi signalisiert Interesse und eröffnet mit den obligatorischen 80 Euro. Doch Jos möchte das Spielzeug ebenfalls und bald bieten nur noch die beiden gegeneinander. Schnell ist nicht nur der Wunschpreis, sondern auch das obere Ende der Expertise überschritten. Dabei geht es Walter Lehnertz, wie er selbst zugibt, gar nicht mehr um den Bären, sondern um die Rivalität zwischen der Eifel und Holland. Doch der Niederländer hat mit 250 Euro das bessere Ende für sich. „Das ist der erste Braunbär in Holland“, kommentiert Waldi schließlich trocken.

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