Das sagt der Schlagerstar

Kritik an Silbereisen als „Traumschiff“-Kapitän: Roland Kaiser mischt sich ein

04.02.2026, 11.09 Uhr
Die Diskussion um den Kapitän reißt nicht ab – jetzt bezieht der Schlagerstar klar Position und überrascht mit seiner Sicht.
Roland Kaiser und Florian Silbereisen stehen gemeinsam auf der Bühne.
Roland Kaiser hat sich nach Kritik an Florian Silbereisen zu Wort gemeldet.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Bodo Schackow

Seit seinem Einstand im Jahr 2019 als Kapitän in "Das Traumschiff" steht Florian Silbereisen unter Dauerbeobachtung – und nicht jeder ist begeistert. Eine Umfrage sprach ihm früh die Eignung ab: t-online.de zufolge hielten damals lediglich 13,2 Prozent der Zuschauer ihn für die richtige Besetzung.

Vor allem Heide Keller, die frühere „Traumschiff“-Hostess, äußerte sich besonders kritisch und nannte ihn sogar eine „totale Fehlbesetzung“. Roland Kaiser, der Florian Silbereisen schon lange kennt, äußerte sich kurz danach in einem Interview zu der Debatte und schilderte seine persönliche Einschätzung.

Roland Kaiser verteidigt Florian Silbereisen als „Traumschiff“-Kapitän

Kaiser und Silbereisen blicken beide auf eine lange Karriere im Showgeschäft zurück. Mehrfach standen die beiden bereits gemeinsam vor der Kamera, was ihr gutes Verhältnis festigte. Als Kaiser in einem Interview nach seiner Einschätzung zu Silbereisens Rolle als „Traumschiff“-Kapitän Max Prager gefragt wurde, stellte er sich klar hinter seinen Kollegen.

Zwar wird der 43-Jährige seit seinem Einstieg in die ZDF-Kultreihe immer wieder kritisiert, doch Kaiser könne die Einwände nicht nachvollziehen: „Er muss dort schließlich keinen Shakespeare oder Goethe verkörpern, sondern schlicht einen Kapitän.“ Für den Schlagerstar ist Silbereisen deshalb die ideale Besetzung – und ein cleverer Schachzug des Senders, der dem „Traumschiff“ damit frischen Wind verliehen habe.



Alterskritik? Roland Kaiser widerspricht deutlich

Den Vorwurf, Silbereisen sei mit 43 Jahren viel zu jung für die Rolle des „Traumschiff“-Kapitäns, ließ der 73-Jährige in einem Gespräch mit derwesten.de nicht gelten. Ganz im Gegenteil: „Ich hatte eher den Eindruck, dass die Kapitäne früher – mit Ausnahme von Sascha Hehn – deutlich zu alt waren. Im echten Berufsleben wären sie längst im Ruhestand gewesen“, stellte der Schlagerstar klar.

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