Es ist die Faszination für die Grenzüberschreitung und für die latente Gefahr, die von der ARD-Doku-Reihe "Nachtstreife" ausgeht. In der mittlerweile sechsten Staffel des Format, das 2020 erstmalig auf Sendung ging und zunächst meist im Südwesten der Republik angesiedelt war, darf man diesmal Einsatzteams der Polizei Hamburg bei ihrem Berufsalltag jenseits der für viele Normalbürger üblichen Büro- und Geschäftsöffnungszeiten begleiten. Dabei lernt man Schutzpolizistinnen und -polizisten verschiedener Kommissariate sowie Beschäftigte des Kriminaldauerdiensts kennen, die meist als erste am Schauplatz von Verbrechen eintreffen. Möglich machen den maximal authentischen Eindruck auch Bodycam-Aufnahmen. Sie liefern ein ungefiltertes Bild der Einsatzarbeit.
Bitte Abstand halten!
Einblicke erhält man in die vielfältigen Aufgaben der Polizei. Zu sehen sind Ermittlungen wegen mutmaßlicher Brandstiftung oder in Einbruchsfällen. Auch die Konfrontationen mit sogenannten "Autoposern", die die Motoren ihrer PS-starken Karossen oft absichtlich laut aufheulen lassen oder sich illegale Verfolgungsjagden liefern, wurde festgehalten. Natürlich steht auch die Milieu- und Kiez-Kriminalität im Fokus – unter anderem, wenn wegen eines "K.O.-Tropfen"-Verdachts ermittelt wird. Und dann wird auch eine Leiche aufgefunden. Es sind fordernde Fälle, die auch bei den routinierten Polizeiprofis ihre Spuren hinterlassen.
Nachtstreife (1) – Mi. 04.02. – ARD: 22.50 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH