Ausgabe vom 3. Februar

„Bares für Rares“: Picasso im Gepäck – Händler können’s kaum glauben

03.02.2026, 10.24 Uhr
Gleich drei Highlights hat „Bares für Rares“ am 3. Februar zu bieten. Schließlich erhalten die Händler nicht jeden Tag die Gelegenheit, auf einen Picasso, einen Ringschatz oder ein ungewöhnliches Objekt mit adeliger Provenienz zu bieten.
Horst Lichter steht im „Bares für Rares“-Studio und betrachtet eine Vase, die er in den Händen hält.
Horst Lichter im „Bares für Rares“-Studio  Fotoquelle: ZDF/Frank Beer

Berthold Bausch ist sich bewusst, dass er nicht irgendeinen Teller, sondern eine Keramik-Kostbarkeit im Gepäck hat. Schließlich wünscht sich der 73-Jährige satte 7.000 Euro dafür. Das liegt wohl auch daran, dass der Name Picasso auf der Rückseite zu lesen ist. Colmar Schulte-Goltz zeigt sich von der großen Bildplatte mit Fischdarstellung angetan und lobt das Spiel von glänzenden und matten Farben sowie den Kontrast von gemalten und reliefierten Partien. Allerdings habe der spanische Künstler das Objekt zwar entworfen, aber wohl nicht selbst hergestellt oder gemalt.

Dennoch hält der Experte sogar 8.000 bis 9.000 Euro für möglich. Schließlich sei der 1952 hergestellte „Fisch auf schwarzem Grund“ in sehr gutem Zustand und letztlich ein Unikat aus einer Serie von 100 Exemplaren, da durch die Technik jedes Kunstwerk anders aussehe. Die Profis im Händlerraum erkennen sofort, was sie da vor sich haben und bieten sich schnell in Schritten von 1000 Euro hoch. Den Zuschlag erhält David Suppes für 7.200 Euro, der sich beim Verkäufer bedankt: „Da haben Sie mir eine große Freude gemacht.“

„Bares für Rares“: Susannes Schatz

Sandra Lutz präsentiert ein Schmuckstück, von dem sie sich leicht trennen kann, denn: „Ich trage den Ring nicht.“ Doch Moderator Horst Lichter ist direkt entzückt: „Mein Schatz.“ Auch Expertin Wendela Horz zeigt sich angetan und lobt die aufwendige Machart sowie die schöne Komposition. Allerdings sei an dem um 1910 entstandenen Ring aus Gold und Platin viel gemacht worden. Dabei scheint besonders der moderne Rhodiumüberzug nicht unbedingt wertsteigend zu sein. Auch wegen des großen Mittelsteins von etwa 0,9 Karat hält sie jedoch eine Preisspanne von 1.200 bis 1.500 Euro für realistisch.

Da Sandra Lutz sich nur 800 Euro gewünscht hatte, steht der Händlerkarte also nichts im Wege. Glück für die Verkäuferin: Im Händlerraum ist Susanne Steiger mit dabei. Fans wissen, dass die Juwelierin eine absolute Schmuckliebhaberin ist. Die Händlerin eröffnet auch gleich ambitioniert mit Sandras Wunschpreis und lässt ihren Kollegen im kurzen Bieterwettkampf keine Chance. Für 1.100 Euro wird das Schmuckstück schließlich Susannes Schatz.

„Bares für Rares“: Antiquität mit adeliger Herkunft

Das ungewöhnliche Objekt, das die „Bares für Rares“-Fans Shirina und Shirine Granmayeh aus Österreich mitbringen, wirft zunächst Fragen auf. Colmar Schulte-Goltz identifiziert das „Geschenk eines lieben Freundes“ schließlich als Pfeifenanzünder. Der besteht nicht nur aus edlem Sterling-Silber, sondern hat auch eine königliche Provenienz. Eine Inschrift verweist auf den Duke of Edinburgh. Da sollte doch der Wunschpreis von 1.000 Euro realisierbar sein, zumal das gute Stück aus dem Jahr 1866/1868 stammt.

Leider hat die Zeit Spuren – in Form einiger Bruch- und Fehlstellen – hinterlassen. Dennoch taxiert der Experte es auf 2.400 bis 3.000 Euro. Letztlich kann das Mutter-Tochter-Gespann den „Table Lighter“ für 2.100 Euro verkaufen und den gewünschten Preis somit mehr als verdoppeln: Ein wahrlich herrschaftlicher Deal, für den ein Händlerkollege Käufer Benjamin Leo Leo scherzhaft zum „Duke of Pulheim“ – dem Aufzeichnungsort der Sendung – krönt.

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