Sendung vom 19. Januar

"Bares für Rares": Versechsfachter Wunschpreis & geheimer Goldschatz

21.01.2026, 10.22 Uhr
Nach einer Pause wegen Wintersport-Übertragungen kehrt "Bares für Rares" zurück. Von einem weit übertroffenen Wunschpreis und einer herben Enttäuschung.
Die Experten Colmar Schulte-Goltz, Wendela Horz und Annika Raßbach stehen mit Moderator Horst Lichter im "Bares für Rares"-Studio nebeneinander, dabei lächeln sie in die Kamera.
Horst Lichter mit drei Experten von "Bares für Rares"  Fotoquelle: ZDF/Frank Beer

Wegen Wintersport-Übertragungen mussten Fans von „Bares für Rares“ zuletzt auf ihre Lieblingssendung verzichten. Dafür hatte es die Folge vom 19. Januar 2026 – von einem vervielfachten Wunschpreis über eine heftige Enttäuschung bis zum versteckten Goldschatz – wieder einiges zu bieten. Auch diese Episode lässt sich im Streamingportal des ZDF nachschauen.

Antiker Tafelaufsatz bringt mehr als sechsfachen Wunschpreis

Die Reise nach Köln hat sich für Renate Walker und Roman Franz aus Schwedelbach gelohnt. Das seit 14 Jahren verlobte Paar präsentierte Horst Lichter und Bianca Berding einen silbrigen Tafelaufsatz. Moderator und Expertin lobten das gute Stück gleich als „Hingucker“ bzw. „total dekorativ“. Allerdings hatte Bianca nicht nur gute Nachrichten.

Zwar sei das Stück zwischen 1900 und 1925 gefertigt, jedoch nur dünn galvanisch versilbert. Dementsprechend bescheiden war Renates Wunschpreis von nur 75 Euro – deutlich weniger als die Expertise, die zwischen 150 und 250 Euro lag. Die Wunschsumme war aber bereits mit Walter Lehnertzs Anfangsgebot von 80 Euro überschritten. Susanne Steiger erhöhte direkt auf 200 Euro und es begann ein munteres Bieten. Dieses schien Friedrich Häusser mit 450 Euro für sich entscheiden zu können. Doch „Waldi“ legte noch einen Zehner drauf, sodass Renate gut das Sechsfache ihres Wunschpreises erhielt.

Punktlandung bei ausgefallener Mikromosaik-Brosche

Ein besonderes Schmuckstück hatte Hans Loew aus Ingolstadt im Gepäck. Schmuckfachfrau Heide Rezepa-Zabel datierte die Brosche auf die Zeit von 1800 bis 1830 und lobte die hohe Kunstfertigkeit des Rahmens aus gedrehten Golddrähten sowie des aus winzigen Glasschnipseln zusammengesetzten Blumenmotivs.



Während Hans sich für das Schmuckstück einen Verkaufserlös von 300 Euro wünschte, taxierte die Expertin den Wert der Mikromosaik-Brosche sogar auf 500 bis 600 Euro. Im Händlerraum hatte wiederum „Waldi“ das erste Wort und startete mit 180 Euro. Zwar boten in der Folge mehrere Händler auf die Brosche. Doch Susanne Steiger konterte sofort jedes Gebot. Bei 600 Euro – und damit genau am oberen Ende der Expertise – erhielt die bekennende Schmuckliebhaberin schließlich den Zuschlag.

Herbe Enttäuschung für Mutter-Tochter-Gespann

Eine ziemliche Enttäuschung mussten hingegen Anita und Corinna hinnehmen. Mutter Anita wollte eigentlich ein imposantes Schmuckstück verkaufen, um damit die Trauringe für Tochter Corinna zu finanzieren. 3.000 Euro wünschte sie sich als Erlös für den Weißgoldring, bei dem ein blauer und mit zehn Brillanten eingefasster Saphir zum Blickfang avancierte. Heide Rezepa-Zabel hatte jedoch keine guten Nachrichten für das Duo. Wegen einiger Unreinheiten der Steine und der aktuellen Mode betrage der Wert des Rings lediglich 800 bis 1.000 Euro. Dafür wollte das Mutter-Tochter-Gespann das Schmuckstück jedoch nicht hergeben.

Flaschenballerina mit geheimem Goldschatz

Mit einem ungewöhnlichen Stück kam das Ehepaar Wolfgang und Karin Pfeiffer aus Bad Kreuznach nach Köln. Denn die Flasche der Likörmanufaktur Bols hatte nicht nur Hochprozentiges, sondern auch eine Tanzpuppe in sich. Die Sonderedition „Bols Ballerina“ des niederländischen Traditionsunternehmens stammte aus den 1950ern.

Der doppelte Clou: Beim Schütteln der Flasche wird die Tänzerin von echtem Blattgold eingehüllt – sodass Horst einen „geheimen Goldschatz“ ausmachte. Zudem ist eine Spieluhr integriert, zu der sich die Ballerina im Kreise dreht. Die Expertise fiel angesichts einer Spanne von 100 bis 150 Euro zwei- bis dreimal so hoch wie der Wunschpreis des Paares aus. Sogar noch etwas spendabler zeigten sich die Händler. Am Ende konnten sich die Pfeiffers über 170 Euro freuen.

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