Podcast-Ende

Oliver Pocher verrät den wahren Grund für das Podcast-Aus mit Sandy Meyer-Wölden

02.02.2026, 14.34 Uhr
Für viele Fans kam das Podcast-Aus von Oliver Pocher und seiner Ex-Frau Sandy-Meyer-Wölden überraschend. Nun verriet der Comedian weitere Hintergründe und nennt den aus seiner Sicht wahren Grund für den Bruch.
Oliver Pocher spricht in ein Mikrofon.
Oliver Pocher spricht über die wahren Gründe für das Podcast-Aus mit Sandy Meyer-Wölden.  Fotoquelle: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann/SVEN SIMON

Am 16. Januar 2026 gibt Sandy-Meyer-Wölden das Podcast-Aus mit ihrem Ex-Mann Oliver Pocher auf ihrem Instagram-Account bekannt. Als Grund führt sie neue anstehende Projekte an, welchen sie sich zuwenden wolle. Das sei ihr in der Stille und Ruhe vergangener Wochen bewusst geworden, wie sie schreibt: „Die Zeit des bewussten Innehaltens und der Stille in den vergangenen Wochen hat mir viel Klarheit geschenkt. Für mich fühlt es sich im Moment stimmig an, mich neuen Aufgaben zu widmen und meinen Platz bei ´Die Pochers Frisch Recycelt´ freizumachen“. Abschließend bedankt sie sich noch einmal bei allen Mitwirkenden, den Menschen da draußen, die zugehört haben und vor allem ihrem Ex-Mann für die Möglichkeit am Podcast mitwirken zu können.

Jetzt spricht Oliver Pocher Tacheles

Statt Sandy wird nun zukünftig DSDS-Sieger Pietro Lombardi an der Seite von Pocher den Podcast mitgestalten. In der zweiten gemeinsamen Ausgabe kommen die beiden Herren auch noch einmal auf das plötzliche Aus von Sandy-Meyer-Wölden zu besprechen und Pocher verriet, dass es nicht seine Entscheidung gewesen sei: „Sie hätte ja weitermachen können […] Es ist nicht so, dass wir gesagt haben: ´Du, pass auf, das war es. Bis hier und nicht weiter. ´ Sondern wir haben uns einfach nicht einigen können“. Auslöser waren dem 47-jährigen zufolge neue Vertragsverhandlungen, die zu keiner Einigung geführt hätten.

Pocher nennt u.a. „auch finanzielle“ Gründe

Bei den Verhandlungen sei es aber nicht zu einem direkten Austausch zwischen dem Ex-Ehepaar gekommen. Vielmehr erfolgte die Kommunikation über Alexander Müller, den Lebensgefährten der 42-jährigen, wie der Comedian im Podcast weiter offenbart: „Ich habe ja mit ihr direkt gar nicht gesprochen. Es ging über Dritte sozusagen“. Sandy habe dabei „zwei, drei Punkte“ angeführt, die „unverhandelbar“ seien. Auf die Frage Lombardis, ob es finanzielle Uneinigkeiten gegeben habe, bejaht Pocher dieses und nennt „auch finanzielle“ Gründe für den Bruch. Vor Kurzem war der Podcast nämlich nur bei Podimo abrufbar gewesen. Jetzt ist dieser aber zusätzlich auch in der eigenen App des Comedians verfügbar, was zu neuen Konditionen geführt habe: „Das ist wie bei einem Fußballverein. Da ist die Saison zu Ende und dann kommt eine neue Saison“. Folgerichtig sei weder inhaltlich noch finanziell ein Konsens erzielt worden. In Folge dessen sei es dann zur Trennung gekommen: „Und dann wurde relativ leichtfertig – wie ich finde – gesagt: Ja, gut, dann passt es halt auch nicht“.

Auch keine inhaltliche Einigung möglich

Doch die finanziellen Aspekte hätten laut Pocher nur teilweise zu dem Zerwürfnis geführt. Ausschlaggebend seien nämlich am Ende auch inhaltliche Faktoren gewesen: Er stehe nämlich für eine offene und ehrliche Kommunikation, wie er weiter ausführt: „Bei mir ist es so: Du kannst mich auf alles ansprechen, jede Situation, jedes Ding. Du siehst ja, du kriegst von mir auch eine Antwort“. Falls nötig könne man nach der Aufzeichnung mal einen Satz herausnehmen, wenn er bei irgendeiner Aussage über das Ziel hinausgeschossen sei. Das sei aber das Maximum, sonst sehe er die Authentizität gefährdet. Es missfalle Pocher jedoch, wenn aktiv versucht werde, inhaltliche Änderungen vorzunehmen, „zu versuchen, das Narrativ zu verändern oder sich ein bisschen anders hinzustellen“.

Dazu führt er zwei praxisbezogene Beispiele an: Bei einer Podcast-Aufzeichnung vor einem Live-Publikum habe er Meyer-Wölden gegenüber geäußert, dass sie ja nun auch rauchen würde, was der 42-jährigen nicht gefallen habe, woraufhin diese angefangen habe „rumzustottern“. Auch der Umzug von Oliver Pochers Haus in Pietro Lombardis bisheriges Eigenheim, habe sie im Podcast nicht kommunizieren wollen: „Und solche Sachen nerven mich dann einfach, wenn du denkst, du kannst über halbwegs normale Sachen nicht reden, die dann sowieso in die Öffentlichkeit kommen“, sagt Pocher. Er halte es für die bessere Option, selbst proaktiv in die Offensive zu gehen, anstatt hinterher auf Gerüchte oder Schlagzeilen, die ohnehin aufkommen würden, im Nachgang reagieren zu müssen. Trotz der Differenzen betont der Comedian aber, dass zwischen ihm und seiner Ex-Frau kein böses Blut herrsche. Es sei „auch weiterhin alles entspannt“.

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