2. Staffel: So geht es mit der ARD-Erfolgsserie „Oderbruch“ weiter
Einschaltquoten von durchschnittlich 1,15 Millionen klingen nicht gerade nach einer Erfolgsserie. Allerdings lief die erste Staffel von „Oderbruch“ auch nicht besonders zuschauerfreundlich im Januar 2024 in zwei Blöcken, jeweils zwischen 22:20 und 1:50 Uhr in der ARD. Zudem war das Streaming-Interesse groß. Mit etwa 13 Millionen Abrufen in der Mediathek der ARD gehörte die Crime-Mystery-Serie zu den beliebtesten Formaten des Jahres. Nun geht es bald weiter.
So überraschend hat sich die Serie in Staffel 1 entwickelt
Wer die ambitionierte Serie noch nicht gesehen hat und sich für Crime- und Mystery-Stoffe interessiert, sollte das besser zunächst nachholen, als direkt weiterzulesen. Denn die Macher haben eine besondere Überraschung parat. Ihr Werk beginnt als Krimi, der von der Aufklärung einer Mordserie in der Region, die der Serie den Namen gibt, handelt. Im Mittelpunkt steht dabei Maggie Kring, die bezweifelt, dass ihr Bruder Kai wirklich beim Oderhochwasser 1997 ums Leben kam. Sukzessive wechselt die dicht inszenierte Serie dann die Genres von Crime zu Mystery und avanciert schließlich stellenweise zum Vampirthriller.
Von Jägern und Gejagten: Darum geht es in Staffel 2 von „Oderbruch“
Die neuen Folgen spielen zwei Jahre nach der letzten Folge. Kai und Maggie betätigen sich jetzt als Vampirjäger. Die Hatz führt das Duo bis nach Norwegen. Doch sie sind nicht nur Jäger, sondern auch selbst Gejagte. So sucht etwa der suspendierte polnische Polizist Stanisław Zajak nach Beweisen für die Existenz der Blutsauger. Auch ein mächtiger Vampir ist hinter Maggie her, weil seine Rasse vor einer überlebenswichtigen Herausforderung steht. Doch kann das Geschwisterpaar überhaupt einander vertrauen?
Diese Herausforderung müssen die neuen Folgen von „Oderbruch“ meistern
„Oderbruch“ punktete in der ersten Staffel mit dem überraschenden Genrewechsel von Crime zu Mystery. Einen derartigen publikumswirksamen Coup können die Serienmacher nun wohl kaum wiederholen. Zudem war das Zuschauerinteresse in den ersten Folgen deutlich höher als in den letzten. Das könnte direkt mit der Veränderung von Genre und Tonalität zusammenhängen. Denn kaum etwas ist im deutschen Fernsehen so beliebt wie ein Krimi. Dagegen haben es Mystery-Stoffe – vor allem im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – eher schwer.
Alte und neue Gesichter und Orte
Vor der Kamera wieder mit dabei sind unter anderem Karoline Schuch, Julius Gause und Lucas Gregorowicz, die Kai und Maggie sowie den Ermittler Stanisław verkörpern. Zudem stoßen Martin Feifel („King’s Land“) als Vampirherrscher, Sabin Tambrea („In einem Land, das es nicht mehr gibt“) als dessen Kronprinz und Emily Kusche („Sløborn“) zum Cast. Für das Drehbuch sind weiterhin Christian Alvart, Martin Behnke, Adolfo J. Kolmerer, Arend Remmers und Ronny Schalk verantwortlich. Statt der deutsch-polnischen Region Oderbruch sollen nun stärker die Wüstenlandschaften Spaniens in den Fokus rücken. Ob Christian Huck, der als Kameramann wieder dabei ist, diese genauso stimmungsvoll inszenieren kann?
Dann ist die zweite Staffel von „Oderbruch“ verfügbar
Zunächst eine schlechte Nachricht: Anders als in der Auftaktstaffel gibt es jetzt nicht mehr acht, sondern nur noch sechs Folgen. Die Laufzeit beträgt wiederum jeweils rund 50 Minuten und auch die Sendezeiten fallen erneut nicht zuschauerfreundlich aus. Die ersten beiden Episoden zeigt Das Erste nämlich am Sonntag, dem 22. Februar 2026, ab 22:05 Uhr. Der zweite Folgenblock startet fünf Tage später kurz vor Mitternacht um 23:55 Uhr. Glücklicherweise finden sich alle Folgen bereits am 20. Februar 2026 in der ARD-Mediathek.
Du willst keine News mehr verpassen? Auf unserem WhatsApp-Kanal informieren wir dich über die Top-News aus der TV- und Streamingwelt!