„Er hatte recht!“: Vater schenkt Bilder – dann staunen alle bei „Bares für Rares“
Bei „Bares für Rares“ freut sich dieses Mal eine Tochter, dass ihr Papa recht hatte. Außerdem gibt es Blödeleien mit Host und Horz sowie zwei tierische Schätzchen.
„Bares für Rares“: So lukrativ kann es sein, wenn Papa recht hat
Claudia möchte mit ihrem Freund Chris drei Bilder veräußern, die sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hatte. Der hatte diese als Dank für seine Arbeit in einer Siebdruckerei 1981 direkt vom Künstler erhalten. Die Erwartungen scheinen jedoch nicht sehr hoch zu sein: „Mein Vater hat immer erzählt, die Bilder sind etwas Besonderes. Wir haben es ihm nie so richtig geglaubt.“
Expertin Bianca Berding lobt hingegen die signierten und mit einer Widmung versehenen Künstlerexemplare und ordnet diese dem bekannten deutschen Maler Heinz Mack zu. Wohl auch deswegen wagt sich Claudia beim Wunschpreis auf einen Betrag von 1.000 Euro. Die Expertin setzt sogar 1.400 bis 1.800 Euro an, was Moderator Horst Lichter „fantastisch“ findet. Auch die Händler sind angetan und bieten sich schnell schrittweise von 700 auf 2.100 Euro hoch, bevor überhaupt jemand nach der Höhe der Expertise fragt. Bei 2.300 Euro gibt es schließlich den Zuschlag für Anaisio Guedes. Und was ist mit Claudias Papa? „Er hatte recht.“
Bissige Schenkkanne bei „Bares für Rares“
Es sind nicht immer nur die kostspieligen Antiquitäten, die bei „Bares für Rares“ für beste Unterhaltung sorgen. Bei der Untersuchung einer Schenkkanne lockt Expertin Wendela Horz Horst Lichter mit: „Guck mal, wie schön weich das ist, fass mal an.“ Als der Moderator das überprüfen möchte, lässt sie den Verschluss zuschnappen. Seine Reaktion? „Böses Mädchen!“ Dann wird es aber wieder professionell. Die Kanne kombiniert einen elegant gefertigten Korpus aus mundgeblasenem sowie geätztem Glas mit 800er Silber und stammt aus Italien. Allerdings ist sie jünger, als angesichts der Optik zu vermuten wäre, und in den 70ern oder 80ern entstanden.
Wohl auch deswegen würde sich Eigentümer Frank mit 100 Euro zufrieden geben. Die Expertin hält für die „Rarität“ jedoch 200 bis 250 Euro für möglich. Horst ist jedenfalls ganz froh, dass die Schenkkanne vom Tisch verschwindet: „Denn die hat mich gebissen.“
Im Händlerraum beginnen die Gebote bei 50 Euro, geraten aber schließlich ins Stocken. Das liegt auch daran, dass Einigen etwas in der Schenkkanne fehlt: „Sie hätten bei mir viel Chancen gehabt, hätten sie den passenden Rotwein noch mitgebracht“, verrät Daniel Meyer dem Verkäufer augenzwinkernd. Den guten Tropfen verspricht Frank nachzuliefern, worauf der Händler seine Offerte von 160 auf 180 Euro erhöht und das Geschäft damit perfekt macht.
„Bares für Rares“: Zwei tierische Schätzchen
Zwei kleine Bronzestatuen hat Stefan im Gepäck, die er im Auftrag seiner Großeltern verkaufen soll. Expertin Bianca Berding ordnet sie dem Künstler Karlheinz Goedtke zu und ist von den unterschiedlichen Stilistiken angetan. Während die Schafherde mit Widder nämlich eine unruhige Textur aufweist, ist diese beim Robbenpaar glatt ausgearbeitet. Die Kunstwerke seien „sehr modern“, stammen aber aus den 1980ern und in einem „super“ Zustand. Stefan hätte gerne 500 Euro pro Skulptur. Kein Problem: Denn Bianca taxiert den Gesamtwert auf 1.000 bis 1.400 Euro.
Die Händler zeigen sich von den Bronzen zwar angetan. Allerdings sind sie bezüglich der Verkäuflichkeit uneins. Die Einschätzungen reichen hier von „schwierig zu verkaufen“ bis „Tiere gehen immer“. Schließlich erhält Anaisio Guedes für 1.150 Euro den Zuschlag.
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