„Bares für Rares“: Kurioser Dachbodenfund bringt 30-fache der Expertise
Moderator Horst Lichter erkennt auf den ersten Blick, dass André „etwas Verrücktes“ mitgebracht hat. Dabei handelt es sich um ein „kosmetisches Korrekturmittel für abstehende Ohren“. Der Dachbodenfund sorgte bereits für einen lustigen Abend und soll nun noch etwas Geld bringen. Experte Detlev Kümmel vermutet, dass der Firmenname „A-O-BE“ für „Abstehende Ohren-Behandlung“ steht, und erklärt, dass es sich im Kern um einen Zweikomponentenkleber handelt, dessen Spuren das beiliegende Puder übertüncht. Er datiert das Set auf 1948 bis 1950. Andrés Wunschpreis ist mit fünf Euro sehr gering. Weil die Funktion jedoch „in keinster Weise gegeben“ ist, setzt Detlev als Expertisenpreis nur einen Euro an.
Mit „ganz schön skurril“ ordnet Susanne Steiger im Händlerraum das Ohrenkorrekturmittel direkt richtig ein. Jos van Katwijk ist fasziniert und startet mit einem Gebot von 30 Euro. Dem haben die anderen Händler nichts mehr hinzuzufügen. Auch als André erklärt, den Erlös für einen guten Zweck – ein Kinderhospiz in Thüringen – zu spenden, gibt es keine weiteren Gebote. Der Verkäufer ist dennoch angesichts der Verdreißigfachung des Expertisenpreises „begeistert“. Jos erklärt lachend: „So etwas Verrücktes habe ich noch nie gekauft!“ Am Ende der Sendung kündigt Horst scherzhaft an, das Ohrenkorrekturset zu testen. Wir dürften also gespannt sein, wie der Moderator in der nächsten Sendung aussieht.
Ein Schiff für den Tisch segelt zu „Bares für Bares“
Dieses Schiff ist nicht für Gewässer, sondern für den Tisch gedacht. Denn es handelt sich um einen silbernen Tafelaufsatz, in dem Salz und andere Gewürze Platz finden. Constanze möchte das Erbstück ihrer Eltern verkaufen, um sich den Erlös mit ihren Brüdern zu teilen. Expertin Wendela Horz datiert das Segelschiff überraschend spät auf die 1950er oder 1960er und lobt die „reichhaltige Ausstattung“. Statt des Wunschpreises in Höhe von 3.000 Euro hält sie aber nur einen Verkaufspreis von 1.700 bis 2.000 Euro für möglich.
Als „spannendes Objekt“ adelt David Suppes das Silberschiff. Dann sind die Händler aber doch überrascht, dass der Tafelaufsatz relativ jung sein soll – das drückt vermutlich den Verkaufserlös. David bietet dennoch wegen des hohen Silberwertes 1.300 Euro. Mit einem Höchstgebot von 1.750 Euro kann sich schließlich Benjamin Leo Leo den Dreimaster sichern.
„Dolles Zeuch“ bei „Bares für Rares“
Aus den Niederlanden ist Marga angereist und hat zwei Schmuckstücke dabei, die Horst direkt überzeugen: „Dolles Zeuch!“ Es handelt sich um zwei mit kleinen Diamanten besetzte Kreuzanhänger aus vergoldetem Silber. Die Verkäuferin hätte gerne insgesamt 750 Euro dafür. Zwar taxiert Expertin Wendela Horz den Materialwert lediglich auf 100 Euro. Entscheidend sei aber das Alter der Schmuckstücke, die sie auf 1780 bis 1820 bzw. auf das späte 19. Jahrhundert datiert. So kommt sie auf eine Expertise von 1.200 bis 1.500 Euro.
Es gibt besonderen Schmuck und Susanne Steiger befindet sich im Händlerraum. Mehr müssen „Bares für Rares“-Fans gar nicht wissen, um sich vorstellen zu können, was passiert. Mit einem Startgebot von 1.000 Euro vergrault „Susi“ direkt die Konkurrenz und überbietet sich dann selbst um 100 Euro. Als sich Marga einen Verkaufspreis von 1.200 Euro wünscht, akzeptiert die bekennende Schmuckliebhaberin, „um es sich mit den Holländern nicht zu verscherzen“.
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