Das war der Grund

Helene Fischer lehnte seine Songs ab: Ralph Siegel spricht offen

23.02.2026, 10.03 Uhr
Der Komponist schickte ihr mehrfach Titel, doch eine Zusammenarbeit kam nie zustande. Im Podcast erklärt er, warum die Angebote aus seiner Sicht ohne Zusage blieben.
Helene Fischer steht auf der Bühne
Helene Fischer hat noch nie mit Ralph Siegel gearbeitet.  Fotoquelle: picture alliance / osnapix | Hirnschal

Als Ralph Siegel im September im Podcast „My Way“ zu Gast war, sprach er ungewöhnlich offen über Enttäuschungen in seiner langen Karriere. Der erfolgreiche Komponist berichtete, dass er über Jahre hinweg versucht habe, Helene Fischer für gemeinsame Projekte zu gewinnen — doch ein Duett oder Song kam nie zustande. Er erklärte, warum es letztlich bei diesem Wunsch blieb.

Warum Helene Fischer laut Siegel die Angebote nicht annahm

„Ich hatte leider nie das Vergnügen, mit ihr zu arbeiten“, sagte Siegel im Podcast. Er habe Fischer mehrmals Songs geschickt, doch zu einer Zusage sei es nie gekommen. „Es hat sich einfach nicht ergeben“, fasste er die Situation nüchtern zusammen.

Doch laut eigener Aussage nimmt Siegel die Ablehnung nicht persönlich: Die Sängerin bekomme bei der Suche nach neuen Titeln eine Vielzahl von Angeboten – zum Teil mehrere Hundert oder gar Tausend Stück. Dadurch sei es für einzelne Komponisten nicht leicht, sich durchzusetzen. Nichtsdestotrotz würde sich Siegel darüber freuen, wenn Helene Fischer mal "ein paar andere Lieder" singen würde.

Siegel wundert sich über Fischers Abstand zu alten Weggefährten

Im Podcast sprach Siegel auch den Produzenten Jean Frankfurter an, der Helene Fischers Karriere in der Anfangszeit maßgeblich mitgestaltet hatte. Er könne nicht verstehen, dass Fischer mittlerweile gar nicht mehr mit ihrem alten Kollegen arbeitet.



Frühere Kritik an Fischers musikalischer Richtung

Bereits im Jahr 2024 hatte sich Ralph Siegel in einem Interview mit „Freizeit König" zur musikalischen Entwicklung von Helene Fischer geäußert. Damals war er deutlich kritischer: Ihren Musik-Stil nannte er "sehr gefährlich" und vermutete, dass viele Fans mit neueren Songs nicht mehr zufrieden sind. Als Argument führte er unter anderem an, dass Fischers größter Hit „Atemlos" schon elf Jahre zurückliege.

Quelle: focus.de

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