Nach kurzem Aufwind

Raab-Show am Tiefpunkt angekommen – Marktanteil von 4,1 Prozent!

20.02.2026, 13.32 Uhr
Nach dem Hype um das Dschungelcamp kann die Stefan Raab Show die Zuschauer nicht halten und erreicht ein neues Quotentief.
Stefan Raab im Anzug auf der Bühne.
Stefan Raab bei seiner Show  Fotoquelle: RTL / Raab Entertainment / Willi Weber

Im Anschluss an das RTL „Dschungelcamp“ erlebte die „Stefan Raab Show“ einen Quotenaufwind und profitierte folgerichtig von dem Hype der Sendung. Doch jetzt, nach dem Ende der Show ist es auch mit dem kurzen Erfolg wieder vorbei.

Neues Quotentief erreicht

Zurück auf dem alten Sendeplatz und nach dem Ende des RTL-Formates „Ich bin ein Star- Holt mich hier raus!“ muss sich die Show von Stefan Raab nun wieder solo durchschlagen – und das mit mäßigem Erfolg. Gerade einmal 370.000 Zuschauer wollten die Sendung am 12. Februar 2026 verfolgen. In der Zielgruppe der 14 bis 49-jährigen lag der Marktanteil lediglich bei 4,1 Prozent, ein Wert, welcher den bisherigen Tiefstwert darstellt.

Doch nicht nur Raab ist an diesem Abend mit seinem Format betroffen. Ebenso zeigte sich auch das Vorprogramm zur Primetime mit der Sendung „Mario Barth präsentiert: Die größten Stars der Comedy“ wenig konkurrenzfähig. Nur 950.000 Zuschauer konnte Barth an den Fernsehbildschirmen überzeugen. Darunter befanden sich 180.000 in der bereits erwähnten Zielgruppe der 14 bis 49-jährigen, was einem Marktanteil von 4,2 Prozent entspricht. Damit lag die Show weit hinter dem Olympia-Programm und „Germany´s Next Topmodel- by Heidi Klum“ zurück. Die beliebte Topmodel Sendung erreichte einen Marktanteil von 12, 8 Prozent und insgesamt 1,11 Millionen Zuschauer.

Auch der neue Sendeplatz hilft nicht

Bereits kurz nach der ersten Folge konnte Raab mit seiner Show nur wenige Menschen begeistern. Das Resultat waren mäßige Quoten, RTL reagierte entsprechend und verlegte die Sendung auf den späten Abend um 22:45 Uhr, in der Hoffnung, mit dem versetzten Zeitpunkt der Ausstrahlung weniger Konkurrenz ausgesetzt zu sein – doch der große Durchbruch bleibt bisher aus. Im Gegenteil: die Quoten stürzen weiter in den Keller. Wie es weitergehen soll ist fraglich. Die Verantwortlichen müssen sich wohl noch einmal zusammensetzen und gemeinsam überlegen, ob und wie das Format bestehen kann.

Wiederauferstehung des Stefan Raab?

Nach dem TV-Comeback von Stefan Raab kann RTL jedenfalls augenblicklich nicht auf seine Raab-Programme vertrauen. Seine Comeback-Show „Du gewinnst hier nicht die Million“ wurde bereits nach weniger als einem Jahr abgesetzt und auch die „Stefan Raab Show“ wird wie bereits ausgeführt nicht mit Begeisterung aufgenommen. Profitierte der Sender anfangs noch von seinem Streaming-Programm RTL+ und soliden Abrufzahlen von „Du gewinnst hier nicht die Million“, kam es auch dort innerhalb kürzester Zeit bei den Streams zu einem Absturz.

Der primäre Kritikpunkt an Raabs RTL-Formate ist die starke Anlehnung an „TV-total“, das inzwischen von Sebastian Pufpaff auf ProSieben moderiert wird. Auch „Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli“ erinnere eher an „Schlag den Star“ (zuvor: „Schlag den Raab“) als an ein innovatives neues Format. Fest steht: RTL muss sich etwas einfallen lassen, um die Raab-Shows für ein breites Publikum wieder attraktiver zu gestalten.

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