„Bares für Rares“: Händler jubelt — „Das ist der Sechser mit Zusatzzahl!“
In der aktuellen Folge von „Bares für Rares“ bekommen es die Händler mit einer Verwandten der Freiheitsstatue zu tun und erhalten die Chance, einen „Sechser mit Zusatzzahl“ sowie ein „großes Stück Zeitgeschichte“ zu ersteigern.
„Bares für Rares“: Die Cousine der Freiheitsstatue?
Gernot hat ein echtes Schwergewicht in die Sendung mitgebracht. Die 115 cm hohe Statuette besteht nämlich aus Bronze. Horst Lichter und Bianca Berding erinnert das Kunstwerk direkt an die Freiheitsstatue. Die Expertin erläutert zudem, dass es sich um das Werk „Gloire au Travail“ (Ehre der Arbeit) des Franzosen Henri Levasseur handelt, das um 1900 entstanden ist. Gernot wünscht sich für die allegorische Darstellung 800 Euro. Das dürfte angesichts der Expertise von Bianca – 2.000 bis 2.500 Euro – kein Problem sein.
Wenn etwas wirklich Wertvolles in den Händlerraum kommt, beginnt sogar Waldi Lehnertz nicht mit seinem klassischen Startgebot von 80 Euro. Seine Offerte von 680 Euro ist zwar ordentlich, aber nur ein Anfang. Am Ende geht die „kapitale Bronze“ für 1.800 Euro an David Suppes, den diese ebenfalls an die US-Freiheitsstatue erinnert. Ob da einst die gleiche Dame Modell gestanden hat?
Ein „Sechser mit Zusatzzahl“ bei „Bares für Rares“
Eva möchte ein Paar Ohrhänger für den guten Zweck verkaufen. Der Erlös soll nämlich einem lokalen Katzenschutzverein zugutekommen. Laut Heide Rezepa-Zabel stammen die „ganz bezaubernden Ohrringe“ aus den 1870ern und kombinieren 625er Gold mit Halbperlen. Ihre Expertise liegt bei 750 bis 900 Euro, was die 520 Euro, die Eva mindestens für den Schmuck haben möchte, übersteigt. Kein Wunder, dass die Verkäuferin ein euphorisches Zwischenfazit zieht: „Schön. Superschön.“
Ähnlich euphorisch zeigt sich auch Lisa Nüdling, der Eva die Ohrhänger direkt in die Hände drückt: „Ohhhhh! Darf ich die direkt anziehen?“ Angesichts ihrer Begeisterung entfährt der Händlerin danach eine Lotto-Metapher: „Das ist ja der Sechser mit Zusatzzahl!“ Das könnte also ein kostspieliger Verkauf werden. Leider erhält Lisa beim Bieten nur wenig Konkurrenz und auch die Verkäuferin ist vielleicht schon etwas zu schnell zufrieden. Zudem versäumt sie, auf den guten Zweck zu verweisen. So erreicht der antike Schmuck mit 700 Euro nicht einmal die unterste Spanne der Expertise. Käuferin der „ausgesprochen schönen Ohrringe“ ist – natürlich – Lisa.
Ein einzigartiges „großes Stück Zeitgeschichte“ bei „Bares für Rares“
Optisch deutlich weniger her macht die Rarität, die Ronald mitgebracht hat. Dabei handelt es sich um seine eigene Identitätsbescheinigung, die er 1988 anlässlich seiner Ausweisung aus der DDR erhalten hatte. Die eigentliche Besonderheit ist aber eine Unterschrift auf der Vorderseite. Diese stammt von Tina Turner. Ronald hatte den Superstar am Tag seiner erzwungenen Ausreise am Frankfurter Flughafen getroffen und um ein Autogramm gebeten. Kein Wunder also, dass Horst das Verkaufsobjekt als „großes Stück Zeitgeschichte“ bezeichnet. Experte Sven Deutschmanek bestätigt mit seiner Expertise exakt Ronalds Wunschpreis von 200 bis 300 Euro.
Im Händlerraum ist Lisa direkt von der ungewöhnlichen Rarität angetan: „Ach, wie cool!“ Auch David interessiert sich für solch ein „schönes Zeitzeugnis“. Waldi startet mit seinem obligatorischen Gebot: „80!“ Doch Julian Schmitz-Avila kontert. Den Bieterkampf entscheidet schließlich Julian für sich, der sein eigenes Höchstgebot von 150 Euro sogar noch auf 200 Euro nachbessert, um Ronald zu überzeugen.
Du willst alle Sender live im Stream verfolgen? waipu.tv bietet alle top TV-Sender in HD, über 69 Pay-TV-Sender und mehr als 30.000 Filme, Serien und Shows auf Abruf. Jetzt abonnieren!*
*Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, erhält prisma eine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.