Drogen-Drama

Nach der Netflix-Doku der Schock: Haftbefehl erlitt schweren Rückfall

24.02.2026, 14.07 Uhr
Nach seiner Netflix-Doku gesteht Rapper Haftbefehl einen Drogen-Rückfall. Der Tod seines Freundes Xatar führte ihn ins Koma, doch nun plant er sein Comeback.
Haftbefehl
Seine Netflix-Doku "Babo - Die Haftbefehl-Story" hatte für reichlich Aufsehen gesorgt - jetzt gestand Haftbefehl einen Drogen-Rückfall.  Fotoquelle: Netflix

Ein Leben am Limit, zwischen großem Ruhm und übermäßigem Drogen-Konsum – die Netflix-Doku "Babo – Die Haftbefehl-Story" über den deutschen Rapper Haftbefehl hatte im vergangenen Herbst für mächtig Aufsehen gesorgt. Am Ende war noch zu sehen gewesen, wie sich der 40-Jährige nach einer Koks-Überdosis in eine Klinik begeben und Hilfe gesucht hatte. Jetzt gestand Haftbefehl im RTL-Podcast "Nina und Aykut" allerdings, dass er kurz nach dem Projekt bereits einen Rückfall erlitten habe.

Nach seinem Klinikaufenthalt ging es ihm zunächst "viel besser", erklärte der Rapper in dem Podcast zunächst. Doch der jahrelange Drogen-Konsum hatte auch körperliche Spuren hinterlassen. "Ich hatte extrem zugenommen, wie man auch in der Doku sehen kann", sagte Haftbefehl. Auch seine Nase wurde immer wieder zum Thema. Nachdem diese durch die Drogen eingefallen und verformt war, habe er sie im Januar 2026 operativ rekonstruieren lassen.

Haftbefehl über Drogenrückfall: „Meine Nase ist wieder eingekracht“

Im Podcast gestand Haftbefehl schließlich einen Rückfall direkt nach der Netflix-Doku: "Ich habe wieder angefangen, Drogen zu nehmen, und meine Nase ist direkt wieder eingekracht." Der negative Höhepunkt im Juli 2025: Nach dem plötzlichen Tod des Rappers Xatar, einem engen Freund und Mentor von Haftbefehl, fiel er infolge seines Drogen-Konsums ins Koma.

"Ich lag acht Wochen im Koma, dann war ich sechs Wochen im Krankenhaus und bin daraufhin noch einmal sechs Wochen in Therapie gegangen. Da hat es bei mir Klick gemacht", sprach Aykut Anhan, wie Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heißt, über die schwierige Zeit. Aktuell scheint der Rapper wieder stabil zu sein. Ganz von den Drogen weggekommen sei er jedoch nicht, wie er zugab. Mittlerweile konsumiere er aber nur noch Marihuana, um sich die Lust nach Koks zu nehmen.

2026 soll es das große Comeback geben. Haftbefehl ist als Top-Act für den World Club Dome 2026 in Frankfurt bestätigt. Im September und Oktober spielt er drei große Arena-Konzerte in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin. Am 7. Mai wird er zudem beim großen Xatar-Gedenkkonzert in der Kölner Lanxess-Arena erwartet.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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