Kultserie-Rückkehr

Neuauflage von "Kommissar Rex": Wird Karl Markovics dabei sein?

24.02.2026, 10.46 Uhr
Ein Kulttitel kehrt zurück: Kommissar Rex erfährt 2026 ein Comeback. Wird es vielleicht sogar ein Wiedersehen mit Karl Markovics geben?
Karl Markovics vor einer pinken Wand bei einer Premiere.
Fans hoffen auf die Rückkehr von Karl Markovics bei der Neuauflage von "Kommissar Rex". Jetzt äußert er sich.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Lennart Preiss

ORF und Sat.1 produzieren aktuell sechs neue, 90-minütige Episoden. Gedreht wird seit Frühjahr 2025 in Wien, teilweise an den Originalschauplätzen der Drehbuchvorlagen. Für viele eingefleischte Fans wird dies eine Zeitreise zurück in die 90er Jahre werden.

Neuer Rex, neue Fälle, neues Team

Die Rolle von Kommissar Max Steiner übernimmt Maximilian Brückner (47). An seiner Seite ermitteln Ferdinand Seebacher (36) als Inspektor Felix Burger, Doris Golpashin (45) als Major Evelyn Leitner und Alfred Dorfer (64) als Pathologe Dr. Tom Wippler. Inhaltlich stehen unter anderem ein gescheiterter Bombenanschlag sowie ein rätselhafter Todesfall in einem Fiaker auf der Agenda. Gleichzeitig sieht sich der Kommissar auch privat großen Herausforderungen gegenüber: Seine erwachsene Tochter Anna (Sophie Borchhardt, 24) kehrt überraschend aus Südamerika zurück.

Für die Titelrolle qualifizierte sich wiederum ein Deutscher Schäferhund, der in der Polizeihundeschule bestens auf seine TV-Einsätze vorbereitet wurde. Das Konzept verspricht „Lite-Crime“ mit Emotion – soll heißen: Krimispannung gepaart mit zwischenmenschlicher Dynamik. Produzent Oliver Auspitz (50) kündigte an, das Comeback solle „das Gefühl von damals“ transportieren, als Stars wie Tobias Moretti (66) oder Gedeon Burkhard (56) ein Millionenpublikum fesselten.

Ein klares Nein von Karl Markovics

Ein prominenter Name fehlt jedoch auf der Besetzungsliste: Karl Markovics (62) wird nicht für die Neuauflage zur Verfügung stehen. Der Schauspieler, der von 1994 bis 1996 als Bezirksinspektor Richard „Stocki“ Stockinger Seite an Seite mit Tobias Moretti spielte und 1996 mit „Stockinger“ sogar seinen persönlichen Serienableger bekam, lehnte sämtliche Anfragen ab.



„Ich wurde in alle Richtungen gefragt und ich habe in alle Richtungen dankend abgelehnt“, erklärte er im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es sei nicht mehr seine Zeit und nicht mehr sein Platz. Seine frühere Beteiligung allein sei für ihn keine ausreichende Motivation für ein Comeback. Mit seinem tierischen Co-Star habe diese Haltung absolut nichts zu tun, betonte Markovics ausdrücklich. Rex sei für ihn immer ein echter Partner gewesen. „'Kommissar Rex' war eine unglaubliche Zeit für mich, an die ich gerne zurückdenke. Aber es ist auch lange vorbei“, so Markovics, der sich durchweg positiv an die damalige Drehzeit erinnert.

„Kommissar Rex“ – ein globaler TV-Export mit hohem Kultfaktor

Die Originalserie erstreckte sich über 18 Staffeln und wurde in mehr als 125 Länder verkauft - von Europa bis Asien. Neben „Il Commissario Rex“ in italienischer Sprache wurde die Serie neben vielen weiteren in Sprachen wie Vietnamesisch oder Mandarin übersetzt und ging als internationale Adaption unter anderem 2019 in Kanada unter „Hudson & Rex“ an den Start. Dieses Remake wurde seinerseits wiederum in über 120 Länder verkauft.

Die Neuauflage 2026 setzt auf frische Gesichter bei vertrauter Grundlage. Ob das liebgewonnene Bild vom Schäferhund als „Kommissar Rex“ und das Wiener Pflaster ausreichen, um Nostalgie bei den Zuschauern hervorzurufen, oder ob es Karl Markovics Präsenz als „Stocki“ hierfür bedarf, bleibt abzuwarten. Fakt ist: „Kommissar Rex“ kommt definitiv zurück und wird mit Sicherheit viele neue Herzen erobern.

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