Ausgabe vom 4. März 2026

„Ach Du heiliges Kanonenrohr!“: So etwas gab es noch nie bei „Bares für Rares“

04.03.2026, 10.34 Uhr
Bei "Bares für Rares" sorgt ein einzigartiges Tandem für Aufsehen, während ein kostbares Goldcollier die Händler zum Staunen bringt.
Horst Lichter
Horst Lichter  Fotoquelle: © Frank W. Hempel/ZDF

Dieses Mal rollt ein besonderes Fortbewegungsmittel in das Kölner Walzwerk. Zudem gibt es eine wertvolle Halskette, die für Ärger im Händlerraum sorgt.

Eine echte Fahrradrarität bei „Bares für Rares“

Tandems sind schon ziemlich selten. Doch dieses Modell ist eine echte Rarität. Hier sitzen die beiden Fahrer nämlich Rücken an Rücken und sehen dementsprechend während der Radtour in unterschiedliche Richtungen. Kein Wunder also, dass Horst Lichter beim Anblick des ungewöhnlichen Gefährts der Kommentar: „Ach Du heiliges Kanonenrohr!“ entfährt.

Michael hatte das Tandem der Marke Janus einst bei einer betrieblichen Weihnachtsfeier um das Jahr 1980 ersteigert. Dabei stammt das Patent laut Detlev Kümmel erst aus dem Jahr 1983. Demnach handelt es sich um einen Prototyp. Allerdings sind auf dem Rahmen kleinere Rostflecken zu sehen. Lässt sich dennoch Michaels Wunschpreis von 300 Euro realisieren? Der Experte taxiert den Wert des Tandems zwischen 200 und 300 Euro.

Im Händlerraum sorgt das Tandem direkt für Spaß. Denn Daniel Meyer und Christian Vechtel lassen es sich nicht nehmen, unter allgemeinem Gelächter eine Probefahrt zu machen – mitten im Studio. Gut, denn wieder mitnehmen möchte Verkäufer Michael das Fahrrad eigentlich nicht. Wie selten das Gefährt wirklich ist, verraten Händlerkommentare wie: „Ich habe so etwas noch nie gesehen.“

Mit 100 Euro macht Jan Čížek das Anfangsgebot. Doch dabei bleibt es nicht. Fast alle Händler bieten mit und sich gegenseitig hoch. Das kann dauern, aber für den Käufer auch schließlich teuer werden. Deswegen kontert Christian Vechtel das Höchstgebot von 190 Euro offensiv mit 300 Euro und gibt damit ein Statement ab. Das ist seinen Kollegen zu teuer. So kommt das Fahrradkuriosum in die deutsche Fahrradmetropole Münster, wo Christian („Da gehört es auch hin!“) lebt.

„Bares für Rares“: Wertvolles Schmuckstück sorgt für Händlerärger

Nicht nur Raritäten, sondern auch Kostbarkeiten sind bei „Bares für Rares“ beliebt. Eine solche hat Uwe von seiner Mutter geerbt und möchte diese nun zu Geld machen. Die Kommentare von Horst und Wendela Horz sind eindeutig: „Ohhhhh“, „Schau Dir das an!“. Beim Verkaufsobjekt handelt es sich um ein mit Brillanten besetztes Goldcollier, bei dem ein – von Trapezsaphiren flankierter – großer Saphir zum Hingucker avanciert.

Der Wunschpreis von Uwe hat es in sich. Denn der beträgt satte 9.000 Euro. Immerhin ist das Schmuckstück rund 100 Gramm schwer und besteht größtenteils aus 18-karätigem Gold. Dadurch beläuft sich bereits der reine Edelmetallwert auf etwa 7.300 Euro. Insgesamt veranschlagt Wendela Horz 9.000 bis 10.000 Euro für das imposante Goldcollier.

Im Händlerraum legt Uwe das Schmuckstück direkt in die Hände von Elke Velten-Tönnies. Ihr Kollege Daniel Meyer erkennt direkt den Wert des Colliers: „Da haben Sie uns ja was ganz Wertvolles mitgebracht. Meine Güte!“ Elke bremst jedoch direkt die Erwartungen und verweist auf das hohe Risiko beim Ankauf von hochwertigem Schmuck angesichts des derzeit hohen Goldpreises. Ist das nur Taktik?

Die Händlerin eröffnet mit 7.000 Euro. Da hält nur noch Daniel dagegen. Doch mehr als 7.700 Euro möchte er auch nicht bezahlen. Da fehlen noch 800 Euro zu Uwes absoluter Schmerzgrenze, sodass dieser das Schmuckstück wieder mitnimmt. War es die richtige Entscheidung? Im Nachhinein verrät Daniel: „Eigentlich ärgere ich mich über die verpasste Chance.“

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