„Bares für Rares“: Horst Lichter staunt über XXL-Hobel — „Das hatten wir noch nie“
Wertvolles Gemüse, eine improvisierte Krone sowie ein rätselhaftes Werkzeug sind dieses Mal einige der Highlights bei „Bares für Rares“.
„Bares für Rares“: Ein Gemüsering kann die Händler überzeugen
Der Ring, den Cornelia zu Geld machen möchte, ist so massiv, dass Moderator Horst Lichter direkt einen ironischen Kommentar zum besten gibt: „Schau, ein Ring ist in den Raum gekommen. Oh, da hängt eine Frau dran.“ Expertin Wendela Horz bezeichnet das Schmuckstück – wegen der Kombination von bunten Edelsteinen, einer Akoya-Zuchtperle und gegossenen Blättern – als „Gemüsering“. Dieser dürfte aus den 1950ern stammen. Vor allem der Goldanteil macht den schweren Ring so wertvoll, dass Wendela mit 900 Euro sogar 300 Euro über dem Wunschpreis von Cornelia liegt.
Julian Schmitz-Avilas Startgebot in Höhe von 800 Euro orientiert sich eng am Goldwert und übertrifft direkt den Wunschpreis. Bei Schmuck kontert aber natürlich Lisa Nüdling und legt noch einen Hunderter drauf – Expertise erreicht. Aber hier ist noch nicht das Ende der Gebote erreicht. Julian überbietet sich schließlich sogar selbst und bezahlt runde 1.000 Euro für den Gemüsering.
Händlerkrönung bei „Bares für Rares“
Einen sechsflammigen Kerzenständer aus massiver Bronze möchten Dirk und Mathias verkaufen. Expertin Bianca Berding ordnet das gute Stück der traditionsreichen Metallwerkstatt Harjes zu. Das in den 60er- oder 70er-Jahren gefertigte Objekt besticht durch das sachlich-reduzierte Design. Der Wunschpreis liegt zwischen 100 und 150 Euro – wohl kein Problem: Denn die Expertin hält angesichts des „ausdrucksstarken Designs“ und der „tollen Firma“ sogar 200 bis 350 Euro für möglich.
Die Händler haben direkt alternative Verwendungsmöglichkeiten für den Kerzenständer parat. Während er für Waldi Lehnertz auch als Armreif durchgeht, schlägt Julian die Verwendung als „Kopfbekrönung“ vor. Doch welcher Händler wird sich krönen lassen? Waldi startet mit den obligatorischen 80 Euro und Julian erhöht direkt auf 100. Who’s the king? Vielleicht David Suppes, der nun ebenfalls in den Bieterkampf einsteigt. Auch Lisa ist an dem Objekt interessiert. Schließlich sichert sich Jos van Katwijk den Kerzenständer für 200 Euro. David lässt sich nicht nehmen, den Niederländer direkt vor Ort zu krönen, und proklamiert: „König Jos!“
Rätselhafte Rarität bei „Bares für Rares“
In der Trödelshow tauchen immer noch neue Raritäten auf, wie Horsts Kommentar beweist: „Das ist mal ein Objekt, das hatten wir noch nicht.“ Dabei handelt es sich eigentlich „nur“ um einen Hobel. Anders als bei einem herkömmlichen Handhobel ziehen Handwerker bei diesem Küferhobel allerdings das Werkstück über das Werkzeug – und nicht umgekehrt. Die aus Kirschbaum gefertigte Rarität dürfte gut 100 Jahre alt sein und bringt immerhin 50 Kilogramm auf die Waage. Die 400 bis 500 Euro, die Jürgen und Klaus für den XL-Hobel erlösen möchten, hält Experte Sven Deutschmanek allerdings eher nicht für möglich. Seine Expertise liegt bei 200 bis 300 Euro.
Im Händlerraum rätseln Julian, Jos und Co. zunächst über den Verwendungszweck des Objekts. Doch nach der Erläuterung durch die Verkäufer folgen die ersten Gebote. Den Anfang macht – wie so oft – Waldi mit: „80“. „König“ Jos kauft den Hobel schließlich für 150 Euro und verspricht: „Ich mach’ da ein verrücktes Ding von.“ Am Ende der Sendung verrät der Niederländer, dass er es vielleicht als Bar upcyceln möchte. Horst ist von der Idee überzeugt, aber auch etwas traurig, denn: „Ich hätte es auch sehr gerne gehabt.“
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