Ausgabe vom 2. März 2026

Solitär-Ring mit fünfstelliger Expertise sorgt für Bieterduell bei „Bares für Rares“

02.03.2026, 10.22 Uhr
Bei "Bares für Rares" stehen diesmal ein Solitär-Ring und eine antike Brosche im Mittelpunkt.
Von links: Händler Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Moderator Horst Lichter, Händler Fabian Kahl, Christian Vechtel und Anaisio Guedes
Von links: Händler Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Moderator Horst Lichter, Händler Fabian Kahl, Christian Vechtel und Anaisio Guedes  Fotoquelle: © ZDF

Solitär-Ring mit fünfstelliger Expertise sorgt für Bieterduell bei „Bares für Rares“ Zwei funkelnde Schmuckstücke sind dieses Mal die Glanzlichter der Sendung und ziehen die Aufmerksamkeit der Händler auf sich.

„Bares für Rares“: Wunderbare Expertise und Hochzeitsglocken

Frank findet seinen geerbten Ring zwar „fantastisch“, möchte ihn im Kölner Walzwerk aber dennoch zu Geld machen. Auch Moderator Horst Lichter ist vom Schmuckstück angetan: „sehr schön“. Das liegt wohl nicht zuletzt am großen Brillanten in der Mitte, der satte 2,24 Karat auf die Waage bringt. Dazu kommen noch zwei kleinere Trapezdiamanten. 7.000 Euro möchte Frank mindestens für das Schmuckstück haben. Das ist laut Expertin Heide Rezepa-Zabel möglich, die sogar 10.000 bis 11.000 Euro veranschlagt, was der Verkäufer wenig überraschend „wunderbar“ findet.

„Drei“ – also 3.000 Euro – ist Fabian Kahls erstes Gebot für den Ring. Doch dabei bleibt es natürlich nicht. Allerdings hat er nur einen Gegenspieler: Julian Schmitz-Avila. Der überbietet ihn dafür immer wieder hartnäckig. Schließlich wendet sich Fabian an den Verkäufer: „Für was würden Sie ihn denn hergeben?“ An dieser Stelle begeht Frank wahrscheinlich einen taktischen Fehler, da er nur auf seine Schmerzgrenze von 7.000 Euro verweist und nicht auch noch die deutlich höhere Expertise erwähnt. So kann sich Julian den Solitär-Ring schließlich für 6.500 Euro sichern. Was der Händler mit dem guten Stück machen möchte? Benjamin Leo Leo hat da auf jeden Fall schon einmal eine Theorie: „Ich höre schon die Hochzeitsglocken.“

Schnäppcheneinkauf wird bei „Bares für Rares“ zum Verkaufserfolg

Diese Brosche war im Einkauf für Wilfried womöglich ein echtes Schnäppchen. Denn er hatte für diese 1990 – im Set mit einer Kette und Ohrringen – in Tschechien nur „50 Mark“ bezahlt. Handelt es sich also nur um wertlosen Tand? Überhaupt nicht, wie Fachfrau Heide Rezepa-Zabel ausführt und das historische Schmuckstück zwischen 1900 und 1910 datiert. Den großen und geheimnisvoll schimmernden Mondstein im Zentrum umgeben auch noch kleine Diamanten. Zudem besteht der Rest der Brosche aus 585er Gold. Dennoch wäre Wilfried bereits mit einem Verkaufserlös von 200 bis 250 Euro zufrieden. Doch Heide taxiert bereits den reinen Goldwert auf 340 Euro und bewertet das Schmuckstück zwischen 600 und 800 Euro. Damit hatte Wilfried nicht gerechnet: „Jetzt bin ich aber überrascht.“

Wilfried will sein Schmuckstück auf jeden Fall heute verkaufen: „Die Brosche, egal wie, die bleibt hier.“ Das könnte natürlich den Verkaufspreis drücken. Allerdings machen Julian und Liza Kielon im Händlerraum zunächst ein kleines Geheimnis um die Brosche, indem sie diese scherzhaft vor den Blicken ihrer Kollegen verbergen. Die allgemeinen Reaktionen – „sehr hübsch“, „das fällt mir so ein bisschen schwer, das herüberzureichen“ – lassen auf einen hohen Verkaufserlös hoffen. Bereits Lizas erstes Gebot in Höhe von 300 Euro übersteigt Franks Wunschpreis.

„Bares für Rares“: Bieterduell im Händlerraum

Dann kommt es schon wieder zu einem freundschaftlichen Händlerclinch zwischen Fabian und Julian. Letzterer überbietet seinen Kollegen sogar mehrfach, ohne das Schmuckstück überhaupt näher begutachtet zu haben. Erst als Fabian 600 Euro bietet, fordert er: „Aber jetzt würde ich es gerne auch einmal sehen.“ Doch dann kontert Markus Wildhagen überraschend noch mit 620 Euro. So leicht gibt sich aber Julian nicht geschlagen und erhöht auf 650 Euro: „Ich habe gerade einen modernen Brillanten gekauft und dazu hätte ich gerne auch ein antikes Stück.“ Aber daraus wird nichts. Denn wenn drei Herren sich streiten, ist Liza die lachende Dritte und ersteigert die Brosche für 660 Euro.

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