Mit ihrer Mutter möchte Jana einen schönen Urlaub auf der wunderschönen Insel Mykonos verbringen. Doch dann trifft sie dort überraschend ihren Vater - und bekommt es auch noch mit der Polizei zu tun.

Eigentlich sollte es ein ruhiger Mutter-Tochter-Urlaub auf der griechischen Insel Mykonos werden – dachte zumindest Jana (Valerie Huber) in dem charmanten Herzkino-Drama "Ein Sommer auf Mykonos", das nun im ZDF ausgestrahlt wird. Sie ahnt aber nicht, dass ihre Mutter Susanne (Ann-Kathrin Kramer) diesen sonnigen Ort aus einem bestimmten Grund ausgewählt hat: Ihr Ex und Janas Vater Jens (Michael Fitz), der sich seit vielen Jahren nicht um seine Tochter gekümmert hat, liegt mit seinem Boot am Hafen. Susanne will, dass er Janas Studium finanziert. Doch dann macht das Mädchen eine Entdeckung: In dem Boot sind mexikanische Pesos versteckt.

Recht schnell bekommt es die zerrüttete Familie mit der Polizei zu tun – unter anderen der attraktive Polizist Nikos (Daniel Rodic), der Jana bereits die Insel gezeigt und ein Auge auf sie geworfen hat.

"Ein Sommer auf Mykonos" entpuppt sich als ein typischer Vertreter des ZDF-Herzkinos mit vielen Gefühlen, leichten Dialogen und atemberaubenden Landschaftseindrücken. Regisseur Jophi Ries widmet sich ausgiebig den Besonderheiten des Touristenmagnets Mykonos, oder auch "Klein-Venedig", wie Nikos es nennt: Bunte Häuser, ein lebhafter und windiger Hafen, klares Wasser oder auch die Kato Mili, die berühmten Windmühlen, werden ebenso eingefangen wie die ausgelassene Partystimmung oder die Flora und Fauna. Der Film wirkt wie eine Liebeserklärung an die Insel, vermischt mit einer entzückenden und durchaus spannenden Geschichte über Familienmitglieder, die den Weg der Versöhnung suchen.

Ein Sommer auf Mykonos – So. 16.02. – ZDF: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH