Vor allem in den deutschen Großstädten ist bezahlbarer Wohnraum zum hoch umkämpften Gut geworden. Eine ZDF-Reportage zeigt, wie verzweifelt viele Großstädter mittlerweile sind.

Es ist ein Aufregerthema, das die Nation in Atem hält: Die Mietpreise in deutschen Städten explodieren. Allein in Berlin haben sie sich im Schnitt in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Die neue ZDF-Sozialreportage "Wutsache: Miete" begleitet Großstädter, die ihre angestammten vier Wände verlassen müssen, weil ihnen die Kosten über den Kopf steigen. Man lernt im Beitrag von Bernd Reufels und Laura Hohmann verzweifelte Menschen kennen, die keine Unterkunft finden und sich von der Politik buchstäblich allein auf der Straße stehen gelassen fühlen.

Dabei beleuchtet der Film Einzelschicksale, wie sie sich in Großstädten wie Berlin, Frankfurt und München jeden Tag finden lassen. So wurde die junge Polizistin Ina in die bayerische Landeshauptstadt versetzt. Dort findet sie auf dem extrem aufgeheizten Münchner Wohnungsmarkt auch nach langem Suchen keine bezahlbare Bleibe. Sie soll den Alltag in der begehrten Metropole mit am Laufen halten, kann selbst aber am Münchner Leben nicht teilhaben. Ähnlich das Bild in Berlin-Kreuzberg: Dort lernt man Betroffene kennen, die sich gegen die geplante Sanierung mit folgender starker Mietpreissteigerung in ihrem bisherigen Wohn-Hochhaus wehren.

Wutsache: Miete – So. 16.02. – ZDF: 18.00 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH