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"R.E.D. 2 – Noch älter. Härter. Besser": Actionreiche Reizüberflutung

von Jasmin Herzog

Trotz einiger Längen zeigen die Superstars um Bruce Willis in der Actionkomödie "R.E.D. 2", dass Alter kein Ausschlusskriterium ist.

VOX
R.E.D. 2 – Noch älter. Härter. Besser
Action • 14.01.2021 • 20:15 Uhr

Harte Kerle und kerniges Geballer hin oder her: Auch bei Action-Helden wie Bruce Willis setzt beim "Räuber & Gendarm"-Spielchen der Spieltrieb ein. Wenn der Glatzkopf und seine Mitstreiter wie Achtjährige umhertollen, sorgt das für großen, leichtfüßigen Spaß. Und auf den Putz gehauen wird natürlich trotzdem. Auf diesen Nenner kann man die Agenten-Actionkomödie "R.E.D. 2 – Noch älter. Härter. Besser" (2013) bringen. VOX wiederholt den starbesetzten Spaß, den hierzulande gut 400.000 Menschen in den Kinos sehen wollten, zur Primetime.

In der Fortsetzung des Überraschungserfolgs von 2010 gibt Bruce Willis wieder den pensionierten CIA-Agenten Frank Moses. Nach den Ereignissen des ersten Teils hat sich Frank mit seiner Sarah (Mary-Louise Parker) in Rente verabschiedet – diesmal endgültig, so glaubt er. Bis sein Ex-Partner Marvin (John Malkovich) bei ihm auftaucht.

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Der erzählt Frank davon, dass sie beide auf einer Abschussliste gelandet seien, weil sie während des Kalten Kriegs angeblich an der geheimen Operation "Nightshade" mitwirkten. Damals wurde eine Superbombe in Einzelteilen in den Moskauer Kreml geschmuggelt, montiert und scharf gestellt. Seitdem steht sie da. Nur weiß niemand wo genau, geschweige denn wann sie hochgehen und ein politisches Erdbeben ungeahnter Dimension auslösen könnte.

Doch nicht nur die CIA ist an Frank, Marvin und Sarah interessiert, sondern mehr oder minder die gesamte Elite der globalen Geheimdienste. Und so wird nicht nur um die Welt gejettet, sondern an den aufregendsten Orten – Paris, London, Moskau – spektakulär geballert, gejagt und geflüchtet. Das ist alles so wild, schlagfertig und groß inszeniert, dass man der teilweisen Flut an Bildern, Dialogen und Actionszenen zeitweise überdrüssig wird.

Regisseur Dean Parisot hätte gut und gerne 20 bis 30 Minuten rauskürzen dürfen. Hier und da stoßen die allzu stereotypen Figuren, Szenen und Abläufe an den Boden inhaltlicher Untiefen. Schließlich ist keine Situation zu brenzlig, als dass diese Übermenschen nicht damit fertig würden. Immerhin sorgt die angespannte Beziehung zwischen Sarah und Frank für eine nötige Erdung und Beruhigung des Spektakels.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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