Die Methoden der skrupellosen Trickbetrüger werden immer perfider. Vor allem ältere Menschen fallen ihnen immer wieder zum Opfer. In einem "RTL Spezial" möchte der Sender über die Betrugsmaschen aufklären.

Steffen Hallaschka moderiert die Live-Sendung "Vorsicht - Falsche Polizisten!", die am Montag, 21. Januar, um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Darin zeigt RTL in einer Underover-Reportage und anschließenden Talks mit Opfern und Experten, wie die Trickbetrüger vorgehen. Zuschauer, die selbst Opfer von Trickbetrügern geworden sind, können während der Sendung anrufen oder auf Social Media Fragen stellen.

Um die Methoden der Betrügerbanden hautnah aufzuzeigen, hat sich der bekannte Ermittler Tamer Bakiner für RTL in Callcenter in der Türkei eingeschleust. Mit versteckter Kamera dokumentiert er, wie die Betrüger eine Frau in Deutschland davon überzeugen, ihr Erspartes an die Komplizen der Männer in Deutschland zu übergeben.

Laut RTL greifen die Betrüger vor allem immer wieder zu einem Trick: Als vermeintliche Polizisten rufen sie unter der gefakten Nummer 110 in Haushalten älterer Menschen an und warnen massiv vor einer akuten Gefahrenlage: etwa vor Bankmitarbeitern in ihrer Filiale, die unter dringendem Betrugsverdacht stehen, oder vor Diebesbanden, die in der Nachbarschaft unterwegs sind. Bis zur Aufklärung müssten Geld und Wertsachen in Sicherheit gebracht werden und würden dazu von Kollegen abgeholt werden. Leider hat diese Methode immer wieder Erfolg.

"Das ist ein bundesweites Phänomen, die Dimension ist immens und die Anruferzahlen steigen nach wie vor", sagt Martin Lang, LKA Baden-Württemberg, Leiter der Sektion Organisierte Kriminalität: "Die Betrugsmasche ist äußerst perfide und ich nehme das tatsächlich persönlich. Sie ist geeignet, das Ansehen der Polizei in der Gesellschaft zu reduzieren." Im Jahr 2018 wurden bundesweit rund 41.000 Fälle registriert, die Schadenssumme lag bei rund 50 Millionen Euro. 

Neun Präventionsexpertinnen und -experten der Polizei nehmen während der Live-Sendung vor Ort im Studio die Fälle sowie Hinweise auf Täter auf und geben fachkundige Vorbeugetipps. Eine weitere Expertin wird live bei RTL.de Fragen von Zuschauern und Usern aus den Social-Media-Kanälen der Mediengruppe beantworten und Hilfestellung geben. RTL wird dabei maßgeblich unterstützt vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der zentralen Geschäftsstelle Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Zuschauer, die bereits Opfer von falschen Polizisten geworden sind oder verdächtige Anrufe erhalten haben, können sich am Montagabend live unter der kostenfreien Hotline-Nummer 0800-2008008 melden. Für schriftliche Eingaben ist unter der Adresse falschepolizisten@rtl.de ein E-Mail-Postfach eingerichtet. 

 


Quelle: areh