Wieder einmal wird Kalifornien von Waldbränden heimgesucht. Davon betroffen ist auch Arnold Schwarzenegger, der mitten in der Nacht sein Anwesen verlassen musste.

"Wenn ihr in einer Evakuierungszone lebt, dann macht keinen Scheiß. Haut ab", mahnte Schwarzenegger (72) auf Twitter. "Ich bin gerade sehr dankbar für die besten Feuerwehrleute der Welt, die sich in die Gefahr werfen, um ihre Kalifornier zu schützen." Sie seien die wahren "Action-Heroes", twitterte Schwarzenegger in Anspielung auf seinen Kino-Hit "Last Action Hero" (1993) weiter.

Das Feuer, das Schwarzenegger zwang, sein Anwesen in Brentwood, einem Stadtteil im Westen von Los Angeles, zu verlassen, brach in den frühen Morgenstunden des Montags aus und nahm rasend Fahrt auf. Die Evakuierung sei um 3.30 Uhr morgens sicher vonstatten gegangen, meldete Schwarzenegger. Da hatten schon rund 1.100 Feuerwehrleute den Kampf gegen die Flammen aufgenommen, die auch das architektonisch wertvolle Getty Center bedrohen. Der Sitz des Getty-Museums und vieler wissenschaftlicher Einrichtung war am Montag ebenso geschlossen wie Schulen und Kindergärten.

Wie Schwarzenegger mussten auch Basketball-Superstar LeBron James (Los Angeles Lakers) und Schauspieler Clark Gregg ("Avengers") ihre Häuser verlassen, James fand erst nach stundenlanger Suche eine neue vorübergehende Bleibe. Regisseur Kurt Sutter ("Sons Of Anarchy") twitterte ein Video und kommentierte: "Evakuiert worden. Offensichtlich brennt alles um mich herum verdammt noch mal runter."

In Kalifornien wüten derzeit mehrere Brände. Alleine das größte, das sogenannte "Kincade-Fire", zerstörte im Sonoma County, nördlich von San Francisco, weit über 100 Gebäude, vernichtete Wohnhäuser und Weingüter. Wie durch ein Wunder gab es bisher keine Verletzten oder gar Todesopfer zu beklagen.

Die Arbeit der Tausenden von Feuerwehrleuten und Helfern wird durch immer wieder auffrischende Winde erschwert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst