"Vergessenes Wissen (1): Die Schätze der Natur": Kritik zur ZDF-Doku
Schmackhafte Algen als Ersatz für immer weniger werdende Fische, Pflanzen als Heilmittel wiederentdeckt, Bananenblätter als Verpackung oder Essgeschirr: Könnten unsere Vorfahren nicht Vorbilder für Nachhaltigkeit sein? Ist alles schon mal da gewesen, haben wir es nur vergessen? – Der ZDF-Zweiteiler "Vergessenes Wissen" von Cristina Trebbi und Susanne Utzt legt diese Gedanken mit Experten und Praktikern mehr als nahe und zeigt, wie nachhaltig unsere Vorfahren lebten – in verschiedenen früheren Epochen und teils entlegenen Regionen.
Zu Zeiten eines ins Stocken geratenen Fortschritts und Wachstums können unsere Vorfahren Inspirationsquelle für eine nachhaltige Lebensführung sein. Steinzeitforscher und findige Jungbauern und -bäuerinnen entdecken alte Ideen neu, vom pflanzlichen Heilmittel, das gegen die Antibiotika-Resistenz helfen könnte, bis zum Baustil mittels Schilfdach und kühlenden Lehmwänden. Die Lofoten-Fischerin aus Norwegen versichert, dass frischer Seetang aus dem "Unterwassergarten" fantastisch schmecken soll. In Kriegszeiten wurden Algen dem Brotteig untergemischt.
Die Japaner haben ihrerseits bereits im 17. Jahrhundert das Recyceln für sich entdeckt: Aus Baumwollfetzen wurden neue Kimonos gemacht, Sandalen aus Reisstroh-Abfall hergestellt. (Zweiter Teil, "Das Erbe der Ahnen", am Sonntag, 26. April, 19.30 Uhr.)
Vergessenes Wissen (1): Die Schätze der Natur – So. 19.04. – ZDF: 19.30 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH