42 - Die Antwort auf fast alles
07.03.2026 • 05:00 - 05:30 Uhr
Info, Wissenschaft
Lesermeinung
Logo zu "42 - Die Antwort auf fast alles".
Vergrößern
Originaltitel
42: Die Antwort auf fast alles
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Info, Wissenschaft

42 - Die Antwort auf fast alles

Wie wahrscheinlich es ist, dass da draußen jemand herumläuft, der genauso aussieht wie wir, hängt sehr davon ab, wen man fragt: einen Computer oder einen Menschen. Computer sind besser darin, Gesichter eindeutig zu erkennen. Menschen dagegen sehen recht oft Ähnlichkeiten und sind leichter zu täuschen. Der Neurobiologe Winrich Freiwald von der Rockefeller University in New York führt aus, wie entscheidend die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, in unserer evolutionären Geschichte war: ein Überlebensmechanismus. Dieses Talent ist bis heute in uns verankert, und unsere Gehirne können Tausende von Gesichtern wiedererkennen. Die Sicherheit, einander eindeutig unterscheiden zu können, ist essenziell für das Funktionieren einer Gesellschaft. Philosophin Sophie Loidolt erklärt, auf welche Weise Menschen einander extrem ähnlich scheinen können, und befasst sich mit den Folgen des Auftauchens von Doppelgängerinnen und der Frage, was jeden Menschen einzigartig macht. Es gibt sie tatsächlich, die sogenannten Ultra-Lookalikes. Genforscher Manel Esteller von der Universität Barcelona hat einige identifiziert und untersucht. Er und sein Team stellten fest, dass sie einander nicht nur extrem ähnlich sehen, sondern dass sie weitere auffällige Ähnlichkeiten haben: beim Gewicht, der Körpergröße, beim Bildungsstand und sogar beim Verhalten, etwa ob sie Raucher oder Nichtraucher sind. Diese "42"-Folge dokumentiert auch ein erstes Treffen zweier Frauen, die von anderen als Doppelgängerinnen wahrgenommen werden. Auf den ersten Blick sehen sie keine frappierenden Ähnlichkeiten. Doch das ändert sich bei näherer Betrachtung.

Das beste aus dem magazin

Oliver Wnuk und Tobias Vogel mit einer Leinwand.
HALLO!

Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk

Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Andrea König ist Leiterin zweier Apotheken in Brandenburg an der Havel und Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg.
Gesundheit

Warum wirkt das Antibiotikum nicht?

Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Eine Frau hält ein Hörgerät in der Hand.
Gesundheit

3. März: Welttag des Hörens

Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Ein Mann und eine Frau sitzen mit ernstem Blick im Auto.
HALLO!

Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“

Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Eine Grafik: Ein Koffer aus Gras.
Reise

Nachhaltigkeit: Mehr Wunsch als Realität

Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Professor Amir A. Mahabadi in weißem Kittel.
Gesundheit

Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen

Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.