42 - Die Antwort auf fast alles
22.03.2026 • 06:05 - 06:35 Uhr
Info, Wissenschaft
Lesermeinung
Darwins Alptraum? Selbstlosigkeit oder „Survival of the Fittest“: Was Wespen uns über die Evolution verraten.
Vergrößern
Warum verzichten Wespenarbeiterinnen auf eigene Nachkommen? Ein Rätsel der Evolution
Vergrößern
Unterschätzen wir die Wespen? Wespen sind besser als ihr Ruf – und ihr Sozialleben fasziniert die Wissenschaft bis heute.
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
42: Die Antwort auf fast alles
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Wissenschaft

42 - Die Antwort auf fast alles

Der Mann, und auch Männlichkeit selbst, stecken heute in der Krise. Das zumindest erzählen populäre Influencer aus der sogenannten "Manosphere" ihrem Publikum. Und fordern, dass Männer wieder versuchen sollten, "Alphas" zu sein: Starke, dominante Männer, die in der Rangordnung ganz oben stehen, über den schwachen "Beta-Männern" - und über Frauen sowieso. So, wie wir das in der Natur angeblich ja oft genug beobachten könnten: Bei Wölfen etwa, oder bei Schimpansen. Doch stimmt das überhaupt? Gibt es im Tierreich "Alpha-Männchen"? Bei Wölfen etwa stellt sich schnell heraus: Den Alphawolf gibt es nicht, zumindest nicht in freier Wildbahn. Doch bei Schimpansen und weiteren Primaten etwa gibt es ihn schon. Und beim Menschen? Hier zeigt ein Blick die Vergangenheit, als der Mensch üblicherweise in Jäger-Sammler-Gruppen umherzog, dass die Gruppe damals allzu dominante Individuen schnell ausschloss. Und heute? In unseren komplexen Gesellschaften, mit ihren vielen nebeneinander bestehenden Hierarchien, und den vielen Möglichkeiten, sich in Ihnen zu behaupten, entpuppt sich das Bild des Alpha-Manns vor allem als eines: schlicht zu simpel. Und es zeigt sich auch: Wenn Männer trotzdem glauben, sie müssten "Alphas" sein, dann leiden darunter nicht nur Frauen, sondern oft auch sie selbst.

Das beste aus dem magazin

Oliver Wnuk und Tobias Vogel mit einer Leinwand.
HALLO!

Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk

Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Eine Frau hält ein Hörgerät in der Hand.
Gesundheit

3. März: Welttag des Hörens

Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Andrea König ist Leiterin zweier Apotheken in Brandenburg an der Havel und Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg.
Gesundheit

Warum wirkt das Antibiotikum nicht?

Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Ein Mann und eine Frau sitzen mit ernstem Blick im Auto.
HALLO!

Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“

Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Eine Grafik: Ein Koffer aus Gras.
Reise

Nachhaltigkeit: Mehr Wunsch als Realität

Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Professor Amir A. Mahabadi in weißem Kittel.
Gesundheit

Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen

Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.